Für Ärger bei Gegnern einer Müllverbrennung in Tirol sorgt in Kundl ein zur Landtagswahl ausgesandtes Informationsblatt. SPÖ-LA Josef Auer schreibt darin: „Sollte die Bevölkerung eine MVA ablehnen, so muss die Bevölkerung auch bereit sein, die eventuell entstehenden Mehrkosten zu tragen“. Michael Dessl von der Umweltplattform Tiroler Unterland wirft dem Abgeordneten vor, dass allein diese Aussage zeige, dass er sich mit dem Thema Müllverbrennung überhaupt nicht befasst habe und daher auch keine Ahnung haben könne. "Den von Ihrem Parteikollegen LR Lindenberger ausgerufenen Müllnotstand gibt es überhaupt nicht", stellt Dessl fest und verweist auf bestehende Müllverbrennungs-Überkapazitäten. Mehr dazu...
Trotz der bekannten Überkapazitäten hält Tirols Umweltlandesrat Hans Lindenberger am Bau einer Tiroler Müllverbrennungsanlage im Luftsanierungsgebiet fest. Heute, 4. Juni 2008, teilte Lindenberger zudem mit, dass für die nächsten beiden Jahre nun die Verträge zur Entsorgung des Tiroler Abfalls außer Landes unter Dach und Fach sind. Mehr dazu...

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