Mit der jüngsten Pleite des US-Bankhauses Lehmann dominieren neuerlich Vergleiche mit der großen, 1929 mit dem New Yorker Börsencrash ausgebrochenen Weltwirtschaftskrise die Medienberichterstattung. Wörgl druckte sich damals zur erfolgreichen regionalen Krisenbekämpfung Arbeitswertscheine als regional gültiges Zahlungsmittel - das Wörgler Freigeld. Nach dem Vorbild der Förderung der Regionalwirtschaft auf diese Weise wuchsen seit 2001 im deutschsprachigen Raum dutzende Regiogeld-Initiativen. Die Vorteile von Regiogeld zur Unterstützung der lokalen Wirtschaft und Landwirtschaft nützt nun nach vielen Regionen im deutschsprachigen Raum auch eine Kleinstadt in England: Die 16.000 Einwohner zählende Gemeinde Lewes druckt ihr eigenes Geld. Am 13. September 2008 berichtete die deutsche tagesschau darüber - und Jens Hakenes von der INWO in Deutschland schickte dem Unterguggenberger Institut in Wörgl den interessanten Link - den TV-Beitrag zum kostenlosen Download gibt´s hier...

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