"Am 1. Oktober 2002 wurde auf Grund der hohen N0x-Belastungen im Tiroler Inntal das erste N0x-Sanierungsgebiet ausgewiesen, heute sind davon bereits mehr als 60 % der Tiroler Bevölkerung betroffen", stellt das Transitforum Austria-Tirol anlässlich des unrühmlichen Jahrestages fest und fordert einmal mehr wirksame Maßnahmen gegen die ständig anwachsende Schwerverkehrs-Transitlawine durch Tirol. "Aufgrund des säumigen Verhaltens der EG-Kommission in Bezug auf die Umsetzung der eigenen Luftreinhaltegüterichtlinien wird es notwendig sein, am Brenner die Transitverkehrspolitik neu zu ordnen und autonom vorzugehen. Was von europäischer Seite zu erwarten ist, liegt seit gestern wieder schwarz auf weiß am Tisch: Milliarden € an Steuergeld zur Bedienung europäischer Tunnel- und Baukonzerne bis hin zu "dunklen Kanälen", gleichzeitig das "Hüten der Transitlawine am Brenner vom Müll-, Schrott- und Fahrzeugtransit" etc. sowie alljährliche "Verlagerungs-Märchenstunden". Das ist zuwenig", meint Transitforum-Obmann LA Fritz Gurgiser. Die Forderungen des TFA lesen Sie hier...
Foto: Transitforum Austria-Tirol

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