Geschichten vom Leben, der Liebe und allen damit zusammenhängenden Beschwerlichkeiten, Freuden und Leiden erzählt die Wiener Tschuschenkapelle mit ihrem unverwechselbaren Balkan-Mix, der das friedliche und höchst vergnügliche Miteinander unterschiedlicher Ethnien vorlebt. Am 8. Oktober 2008 begeisterte Slavko Ninic mit seiner Multi-Kulti-Combo - in der am Schlagzeug David Strobl aus der Wilschönau den Takt angab - im Komma Wörgl und mischte dabei serbische mit albanischen Tänzen, Zigeuner- und Wienerlieder. Die Musiker reisten von der "wehleidigen" bosnischen Sedalinka über griechischen Rembetiko über ein russisches Anarchistenlied mit Spottversen auf den Zaren bis zum "Lied des Lebens" aus Ungarn. Ungarische Lieder auf kroatisch zu singen gehörte ebenso dazu wie der Ratschlag an die Politik, doch öfter auf die Künstler zu hören, und mehr miteinander zu leben - "Lieder haben keinen Reisepass". Das Publikum bedankte sich mit stürmischem Applaus beim Ensemble, zu dem weiters der Klarinettist Hidan Mamudov aus Mazedonien, Kontrabassist Jovan Torbica aus Serbien und der Akkordeon-Virtuose Mitke Sarlandiziev aus einem griechisch-mazedonischen Grenzdorf gehören. Weitere Bilder vom Auftritt im Komma gibt´s hier in der Galerie...

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