Keine Sommerpause auf der Straße, keine Sommerpause beim Transitforum Austria-Tirol: Anfang Juli rief Fritz Gurgiser und sein Team erstmals zum Boykott einer Handelskette auf, die in ihren Regalen ausgesprochen viele "Kilometerfresser" - Produkte mit langen Transportwegen - stehen hat. "Kein Verständnis haben wir vor allem für eine Handelskette (Lidl), die Eissalat aus der Region Oldenberg/BRD über ca. 1.100 km, Radieschen aus Zeiskam/BRD über ca. 435 km, Jungkarotten aus der Region Krefeld/BRD über ca. 750 km herankarrt", heißt es in der Mitgliederempfehlung des Transitforums (zum Lesen anklicken). Ein Ja zum Tiroler Regionalprodukt komme den Tirolern mehrfach zu Gute. Die Tiroler Unternehmen forderte Gurgiser am 13. Juli auf, "die durch die „Stauinszenierungen“ entstehenden Steh- und Anfahrzeiten und sonstigen Verteuerungen im Zuge von Amtshaftungsklagen geltend zu machen. Es kann nicht sein, dass die Tiroler Produkte bis hin zum Häuslbauer immer teurer werden, weil die eigene Wirtschaft statt arbeiten zu können, zwischen internationalen Lastern eingepfercht wird". Das Transitforum fordert weiters die Umsetzung des Sektoralen Fahrverbotes auf der Inntal- und Brennerautobahn - hier anklicken.
Foto: Transitforum Austria-Tirol

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