Wenig Absagen und fast ausschließlich ausverkaufte Vorstellungen - die Rattenberger Schlossbergspiele können sich erneut über ein Besucher-Hoch bei der diesjährigen Sommerproduktion "Der Name der Rose" freuen. Mit 10607 gezählten Theaterbesuchern wurde der Besucherrekord bei den Hutterern mit 12.000 verkauften Karten zwar nicht ganz erreicht, aber Pepi Pittls Inszenierung des durch den Filmklassiker weithin bekannten Buches von Umberto Eco schaffte es unter die best besuchten Produktionen. Am 5. August setzten die Pyrotechniker letztmalig den Schlossberg zum spektakulären Finale in Brand, und nach Rattenberger Theater-Tradition lieferte der Nachwuchs zum Abschluss der Saison noch eine gelungene Talentprobe ab: Die als Volk mitwirkenden Kinder spielten eine Szene im Skriptorium nach und bekamen tosenden Applaus vom trotz einsetzenden Regens ausharrenden Publikum. Im Bild Hans-Peter Teufel, Darsteller des Jorge von Burgos, und sein jugendliches Pendant Hannes Hinterholzer. Die Entscheidung darüber, was nächstes Jahr am Rattenberger Schlossberg gespielt wird, fällt im Herbst. Für 2009 steht der Spielplan bereits fest: Felix Mitterer schreibt für die Rattenberger zum Andreas-Hofer-Gedenkjahr ein Stück über den "Speckbacher".

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