Der Wörgler Jungbauer, Gemeinderat und Kulturreferent Simon Mayer starb am 12. August 1986 erst 29jährig an den Folgen eines Autounfalls. Simon ackerte Wörgls Kulturleben um, initiierte die Gründung seiner eigenen Gemeinderatsliste "Miteinander Leben", die auf Anhieb zwei Mandate bei den Wahlen 1986 schaffte und blieb vielen durch seine Aktionen in Erinnerung - so brachte er beispielsweise den "Au-Hirsch" Günther Nenning nach Wörgl, um mit ihm gegen die Errichtung des Gewerbeparks auf den fruchtbaren Inntal-Wiesen zu demonstrieren. Mit dem "Wörgler Herbst" (Abbildung rechts zum Vergrößern anklicken) schaffte Simon einen kulturellen Frühling, unter seiner Zeit als Kulturreferent fand in Wörgl auch 1983 der INWO-Kongress in Erinnerung an das Wörgler Freigeld statt. Simon holte Felix Mitterer nach Wörgl und stand in dessen Stück "Null-Bock" 1983 als Gendarm auf der Bühne. Er startete als erster Gemeinderat eine Initiative zur Errichtung eines Jugendzentrums. Simons politisches Engagement legte den Grundstein für die Grün-Bewegung in Wörgl.
Mehr dazu: Nachruf aus der Wörgler Rundschau im August 1986 - hier anklicken.
Simons Vorwort zum letzten Wörgler Herbst unter seiner Leitung 1985 - hier anklicken.

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