Im Fasching herrscht Narrenfreiheit. Davon machten am Sonntag, 19. Februar, in Wörgl beim Umzug durch die Stadt sowohl Wörgler als auch auswärtige Teilnehmer Gebrauch. Die Maskenparade bot von schönen Venezianern bis zur stinkenden Müllverbrennung Heiter-kritisches mit Seitenhieben auf die Politik. Die Tempo-Diskussion in Wörgl wurde ebenso aufs Korn genommen wie der Führerscheinentzug des Tiroler "Freien" Willi Tilg. 15 Gruppen zogen vom Angather Weg kommend durch die Bahnhofstraße zum Einkaufszentrum M4, wobei die Musikkapellen von Kundl, die als Guggamusi ausrückte, die Stadtmusikkapelle Wörgl und die Bundesmusikkapelle Bruckhäusl ebenso live den Ton angaben wie "die Befeuchter". Organisiert wurde das bunte Spektakel, zu dem sich tausende Besucher einfanden, wieder vom Wörgler Faschingsverein "Die Bruggenhocker".

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