"Im kommenden Landtag am 17. November 2010 wird die Notarztversorgung in Tirol ein wichtiges Thema sein, da eine Regelung bereits vor einem Jahr  im Rahmen des neuen Rettungsgesetzes angekündigt wurde. Mittlerweile muss das Inkrafttreten des Rettungsgesetzes durch angebliche Tarifstreitereien insbesondere zwischen Tiroler Ärztekammer und Tiroler Gemeindeverband wieder gleich um ein halbes Jahr verschoben werden", teilt LA Fritz Gurgiser vom Bürgerklub Tirol mit. "Deshalb haben wir heute die Tiroler Bürgermeisterinnen und Bürgermeister über diesen Sachverhalt informiert und um Unterstützung gebeten, damit nicht eintritt, was niemand verantworten kann", so Gurgiser, der dazu im Landtag am 8. November 2010 bereits eine mündliche Anfrage und einen Dringlichkeitsantrag des Bürgerklub Tirol (hier nachlesen) einbrachte. Mit einem Schreiben ersucht der Bürgerklub nun am 15. November die Bürgermeister, sich für "die flächendeckende notärztliche Versorgung in Top-Qualität" wie bisher zu engagieren. Gurgiser: "Ein Satz im Gesetz würde genügen, um den Großteild er derzeitigen Verunsicherung bei Notärzten und Rettungsorganisationen zu beseitigen, indem man den NotärztInnen des Status als freie Dienstnehmer zuerkennt."

Am 15. November nachmittags meldete Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg, dass die Notarztversorgung gesichert sei und vorerst alles beim Alten bleibt - Presseinfo des Landes hier...



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