In einer Pressekonferenz mit Dipl.-Vw. Hubert Rauch, Präsident des Tiroler Gemeindeverbandes, und Dr. Elmar Schmid, Vorstandsvorsitzender der IKB, verkündete am Freitag, 10. November 2006, Tirols Umweltlandesrat Hans Lindenberger, dass nun der Bau eines Müllofens für Tirol fix sei. Lindenberger: "Geplant ist sowohl eine mechanische Aufbereitung des Restmülls als auch eine thermische Verwertung der heizwertreichen Fraktionen in einer Wirbelschicht-Verbrennungsanlage, in der auch die Mitverbrennung von Klärschlamm möglich sein wird. Im Ahrental soll anstelle einer mechanisch-biologischen Anlage (AMBA) eine mechanische Anlage (AMA) errichtet werden. Baubeginn ist mit August 2007 geplant." Als Standorte sind Weer und Radfeld in der engeren Wahl, obwohl beide Orte im Luftsanierungsgebiet des Inntales liegen. Lindenberger kündigte an, dass mit Jänner 2007 eine Projektgesellschaft gegründet werden soll, die mit Errichtung, Planung und Betrieb einer Wirbelschicht-Verbrennungsanlage betraut wird. Bis zur Inbetriebnahme eines Müllofens in Tirol (voraussichtlich im Jahr 2011), werde der Müll nach einer Ausschreibung in eine Verbrennungsanlage außerhalb Tirols geliefert.

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