Als „kleines Wunder“ bezeichnet SP-Bezirksvorsitzender Josef Auer die Entscheidung des Kufsteiner Stadtrates gegen den geplanten Rettungsverband: „Unsere guten Argumente finden offensichtlich allmählich auch bei der ÖVP Gehör und der Vorwurf, wir würden Parteipolitik betreiben, erweist sich als haltlos“, so Auer. „Ich möchte endlich Sachpolitik betreiben dürfen, ohne dass solche haltlosen Vorwürfe kommen.“ Es gebe eine Reihe sachlicher Gründe, die Versorgung in Regionen aufgeteilt zu organisieren. Es gehe auch innerhalb eines Verbandes, mehr als einen Anbieter zum Zug kommen zu lassen, aber diese Entscheidung müsse vor der Verbandsgründung festgeschrieben werden. Auer: „Keine der beiden konkurrierenden Rettungsorganisationen – Rotes Kreuz bzw. ASB – würde ausgebootet und von der Bildfläche verschwinden. Zudem reduziert sich die Gefahr, dass ein ausländischer Anbieter „in den Ring steigt“ und unsere vielen Freiwilligen vor Ort keine Organisation mehr haben. Insgesamt wäre dies die beste und ausgewogenste Lösung. Auch der Bezirkshauptmann hat in einem persönlichen Gespräch diesen Ansatz als eine gute Lösung bezeichnet. „Wir wollen kein Monopol, sondern einen gelenkten Markt“, betont Auer. Das wirke sich auf die Preisgestaltung positiv aus und sei im Sinne der Menschen, die auf Rettungsdienste angewiesen sind. Es gehe auch darum, Ruhe in die Organisation des Rettungswesens zu bringen und den Dauerstreit zu beenden.
Text: SPÖ Medieninformation


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