Alles andere als langweilig war die Sitzung des Wörgler Gemeinderates am Donnerstag, 22. Februar 2007. Aufgrund eindeutig fehlender Mehrheitsverhältnisse im Stadtparlament sind die Beschlussfassungen bei diskussionswürdigen Themen schon des öfteren anders ausgegangen als erwartet. So führte der Meinungsbildungsprozess durch sachliche Diskussion während der Sitzung zu einigen überraschenden Ergebnissen. Am Ende der Sitzung unterschrieben alle Mandatare geschlossen eine Petition der Grünen zur Schließung der Deponie Riederberg, nachdem zuvor dem Dringlichkeitsantrag zur Aufnahme des Themas auf die Tagesordnung von der Mehrheit nicht zugestimmt wurde. Überraschend endete auch der Beschluss zur Anschaffung eines Rotlicht-Blitzgerätes für die Hauptkreuzung, der trotz Empfehlung des Verkehrsausschusses knapp an einer Stimmenthaltung scheiterte. Überzeugungsarbeit führte weiters beim Thema Integration und Teilnahme am EU-Leaderprojekt zu breit getragenen Konsensentscheidungen. Hier wichtige Beschlüsse aus der Sitzung:

Deponie Riederberg - der Wörgler Gemeinderat fordert Schließung aufgrund fehlender Sicherstellung und Übernahme durch das Land Tirol - mehr dazu....

Integration: Mit einstimmigem Beschluss installierte der Gemeinderat einen Integrationsbeirat und stellt mit dem neuen LA21-Beauftragten DI Peter Warbanoff auch einen externen Integrationsbeauftragten an - mehr dazu...

EU-Leaderprogramm:
Die neuen Richtlinien für EU-Leaderprojekte ermöglichen Wörgl eine Teilnahme am Förderungsprogramm für den ländlichen Raum. Wörgl ist dabei! Mehr dazu...

Keine Autofahrer-Abzocke: Zu teuer und kein Mittel gegen den Stau - an diesen Argumenten scheiterte die vom Verkehrsausschuss gewünschte Anschaffung eines Rotlicht-Blitzgerätes für die Hauptkreuzung bei der Kirche. Mehr dazu...

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