"Seit rund zwei Wochen wussten wir auf Grund vieler Spuren und "umgepflügter" Wiesen in Bereich Wörgler Boden, dass dort zumindest eine Wildsau ihr Unwesen treibt", berichtet der Wörgler Jagdpächter Karl Binder. Mehrere Bauern beschwerten sich, dass Wiesenteile geradezu umgepflügt waren. Mittwoch abends, 3. Oktober 2012, war Michael Pauer auf der Pirsch und nach rund drei Stunden am Hochsitz im Bereich Grillbauern tauchte im Mondlicht ein Wildschwein auf. "Anfangs konnte ich noch gar nicht sagen, wie groß es genau war. Ich konnte das Tier glücklicherweise mit einem gezielten Schuss sofort erlegen. Mit meinem Freund und Jagdkollegen Johann Rohm und meinem Hund war das Tier bald gefunden und wir staunten nicht schlecht, wie vor uns im Unterholz ein stattlicher Keiler mit rund 100 kg lag. Den Spuren nach zu urteilen dürfte der Prachtbursche nicht alleine gewesen sein da wir weitere Spuren, eher kleinerer Tiere, vielleicht einer Bache gefunden haben."  "Bis jetzt wurde in Wörgl noch kein Wildschwein erlegt, dies war das erste im Wörgler Jagdrevier", so Jagdpächter Karl Binder. Im Bild von links Aufsichtsjäger Valentin Messner, Johann Rohm, Michael Pauer, Jagdpächter Karl Binder.  

Bild / Text:   Wilhelm Maier


Wörgl  Natur  Wald  Wildschwein  WörglerBoden  Grillbauer  Jagd