Der Zustand der Deponie Riederberg veranlasste die Grünen diese Woche, in Innsbruck im Rahmen einer Pressekonferenz neuerlich auf die Missstände aufmerksam zu machen. Grün-LA Maria Scheiber forderte das Land auf, die Deponie zuzusperren. Mit dem Zusperren äugelt laut TT auch Landeshauptmann van Staa, während der zuständige Landesrat Hans Lindenberger der Meinung ist, er könne aus "rechtlichen Gründen" die Deponie nicht zusperren. Zu Wort meldet sich jetzt auch Fritz Gurgiser vom Transitforum Austria-Tirol mit einem Vorschlag: "Das Land Tirol wird nunmehr seit Jahren immer wieder aufgefordert, endlich eine rasch greifbare Maßnahme zur Eindämmung der Müllfahrten in die Deponie Riederberg zu setzen. Nicht nur, dass die gesamte Bevölkerung und Tourismusbetriebe entlang der B 178 unter diesem völlig absurden Mülltransit leiden, ist es ein Gebot der Stunde, die Anrainerinnen und Anrainer im Bereich Bruckhäusl von diesem Gestank zu entlasten. Eine Maßnahme dazu ist mit Sicherheit die seit vielen Jahren überfällige Evaluierung des seit 13. Juli 1993 UNVER„NDERTEN sektoralen Lkw-Fahrverbotes auf der B 178 – in dem keine Leerfahrten, keine Müllfahrten etc. enthalten sind und das dadurch „zahnlos wie ein neugeborenes Baby“ ist. Das Land Tirol – insbesondere die Verkehrsabteilung des Landes sowie die zuständigen Politiker – wurden und werden von der Bevölkerung immer wieder aufgefordert, dieses Fahrverbot auf den aktuellen Stand zu bringen. So wie jeder Betrieb jährlich evaluieren muss, sind auch bestehende Verordnungen und Gesetze zu evaluieren."

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