Die Erinnerung an die grauenvollen Verbrechen des Nazi-Faschismus wach halten, um sensibel für strukturelle Gewalt und Unrecht heute zu werden - dieses Ziel verfolgt der Kunstverein der Freunde zeitgenössischer Kunst in Kramsach seit Jahren. Nach dem Euthanasieprojekt, bei dem 61 ermordeter Kinder aus der Sonderschule Mariathal gedacht wurde, und dem Anstoß zur Aberkennung der Ehrenbürgerschaft Hitlers durch den Gemeinderat beschließt nun die Anbringung einer Gedenktafel für den im KZ ermordeten Kramsacher Widerstandskämpfer DI Walter Caldonazzi die Trilogie gegen das Vergessen. Zur ungewöhnlichen Vernissage lud der Kunstverein am Sonntag, 25. März 2007 in den Troadkastn. Im Bild: Karl Schärmer, Kunstvereinsobmann Dr. Martin Seiwald und Bildhauer Mag. Alois Schild, der die schlichten Gedenktafeln schuf. Mehr dazu...

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