In einer Presseaussendung (zum Lesen anklicken) nahmen heute, 10. Mai 2007, Landeshauptmann Herwig van Staa und Umweltlandesrat Hans Lindenberger Stellung zur Deponie Riederberg. Van Staa hatte mit der Forderung, die Deponie zuzusperren, bereits vor einiger Zeit aufhorchen lassen. Heute lautete die Devise "weiterhin gemeinsam vorgehen". Lindenberger bezeichnet es als ersten Verhandlungserfolg, dass sich die Deponiebetreiber "freiwillig bereit erklärt haben, die Anlieferung von Müll, der nicht aus Tirol stammt, bis zum Ende unserer Verhandlungen zu stoppen." Das Land hatte im Jänner 2006 auf Einhaltung des verordneten Einzugsgebietes bestanden und die Anlieferung von Müll aus anderen Bundesländern untersagt. Der Betreiber legte Einspruch ein und erwirkte im Sommer 2006 eine aufschiebende Wirkung. Diese wurde allerdings bereits vor Wochen am Gerichtsweg aberkannt. Ein Lokalaugenschein diese Woche auf der Deponie zeigte allerdings, dass bis zu diesem Tag weiterhin Müll aus anderen Bundesländern angeliefert wurde. Auf die Nachfrage des Deponieaufsichtsorgans wurde mitgeteilt, dass dieser Müll durch ein Absperrband vom anderen getrennt und nur "zwischengelagert" werde.

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