Das Land Tirol setzt seine Ausgrenzungspolitik gegenüber dem Samariterbund Tirol ungeniert fort. Bei der großen, grenzüberschreitenden Einsatzübung auf dem Inn am vergangenen Samstag wurde die in Kirchbichl stationierte Rettungsorganisation nicht wie alle anderen beteiligten Organisationen in die Vorbereitung eingebunden, sondern dann überraschend alarmiert. Die Stellungnahme des Samariterbund Tirol zu dieser Vorgangsweise lesen Sie hier...
Um bei Rettungseinsätzen einen reibungslosen und effizienten Ablauf garantieren zu können, werden die Rettungsdienste in Tirol und Bayern künftig durch abgestimmte Alarmierungspläne unterstützt. Vergangenen Samstag fand eine erste Großübung zwischen Ebbs und Kiefersfelden statt, bei der rund 230 Rettungskräfte mit 49 „Verletzten“ für den Ernstfall geprobt haben. Das europäische Projekt „Patienten-Transport-Logistik – PTL“ wird vom Logistik-Kompetenz-Zentrum in Prien koordiniert und von der EU im Rahmen des Programms Interreg IIIA, vom Land Tirol, dem Freistaat Bayern sowie dem Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Rosenheim finanziert.

230 Rettungskräfte beteiligten sich an der Großübung. Foto: PTL


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