Mit dem Zusperren des Eingangsgatters bei der Faulgasdeponie Riederberg ist die Causa leider noch nicht beendet - im Gegenteil. Schon wenige Tage nach dem Zusperren geht das Desaster weiter. Der Deponiebetreiber stellte die Mikrobenbehandlung ein. Mit dem Resultat, dass der bestialische Gestank tags darauf wieder den ganzen Ort flutete. Das Land ließ die Anrainer im Stich und nahm entgegen der Versprechung keine Ersatzvornahme vor. Die Bürgerinitiative protestierte, und Wörgls Umweltreferent Mike Pfeffer veranlasste, dass nun die Stadtwerke vorerst einspringen und die Kosten für die weitere Besprühung übernehmen. Völlig unklar ist derzeit auch noch, wie es mit der Sickerwasserbehandlung weitergeht. Die Anlage gehört nicht einmal der Deponie, ist nur geleast, und der Besitzer will jetzt wissen, wer die horrenden Kosten - allein die Entsorgung des Sickerwasserkonzentrates kostet monatlich 70.000 Euro - trägt. Mehr dazu...

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