Mit einem Schreiben an Wörgls Bgm. LA Arno Abler als Obmann des neu gegründeten Rettungsverbandes für den Planungsverband 29 - Wörgl und Umgebung - reagierte der Samariterbund Tirol auf den vorläufigen Stopp der Rettungsdienst-Ausschreibung. Die Argumentation, mit der das Rote Kreuz diese Entscheidung beim Unabhängigen Verwaltungssenat in Tirol (UVS) erwirkt hat, ist für Gerhard Czappek vom Samariterbund nicht nachvollziehbar: "In ganz Österreich wird der Rettungsdienst auf Basis einer Dienstleistungskonzession betrieben, da das wirtschaftliche Risiko dabei immer beim Rettungsdiensterbringer liegt. Der UVS hat auch in der Wildschönau eindeutig für eine Dienstleistungskonzession entschieden." Da Wörgl, Angath und Angerberg ihre Verträge mit dem Roten Kreuz bereits gekündigt haben und ab 1. Jänner 2008 ein neuer Betreiber für den örtlichen Rettungsdienst benötigt wird, unterbreitete der Samariterbund dem Rettungsverband das Angebot bei einer eventuellen Verzögerung der Vergabe den Rettungsdienst für Wörgl, Angath und Angerberg ab diesem Zeitpunkt bis zur fixen Entscheidung nach der Ausschreibung für € 7,00 pro Einwohner durchzuführen, was den bisherigen Angeboten des ASB entspricht.

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