Mit solch höllischem Spektakel wie hier am Bild im Vorjahr beim Perchtentreffen am Wörgler Fußballplatz ist es heuer vorbei: eine städtische Verordnung verbietet Perchtengruppen die Verwendung von Feuer und Pyrotechnik sowie Masken, deren Hörner länger als 40 cm sind. Das Resultat der jugendfeindlichen Anordnung, die weder im Stadtrat noch im Gemeinderat beschlossen sondern Resultat einer bürgermeisterlichen Sitzung mit Sicherheitskräften ist: Die meisten Perchtengruppen meiden Wörgl. Kopfschütteln verursacht das Verbot nicht nur bei den Perchtengruppen selbst. Statt einfach zu verbieten hätte man eine Lösung mit den Betroffenen erarbeiten können - mit Absperrungen und Ordnerdiensten kann die Sicherheit für Zuschauer auch erhöht werden. Für junge Wörgler Perchtenfans heißt´s heuer also auswärts fahren. Wo´s Perchtentreffen gibt, lest ihr hier...

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