Seit Juli 2007 wird auf der Deponie Riederberg in Wörgl kein Müll mehr angeliefert. Die Hoffnung, dass damit auch die Zeiten des unzumutbaren Gestanks in Bruckhäusl vorbei sind, haben sich leider nicht erfüllt. Immer wieder sorgt die Deponie für ekelhaften Gestank im Ort. Da die Situation für die Bevölkerung nach wie vor nicht zufriedenstellend ist und Ende Jänner das Schließungskonzept, das bis Ende des Jahres 2007 vorliegen sollte, noch nicht am Tisch lag, wandte sich die Bürgerinitiative Bruckhäusl aktiv neuerlich mit einer Anfrage betreffs der offenen Fragen ans Land Tirol und forderte Maßnahmen gegen den Gestank. Wie beim Augenschein im Jänner 2008 auf der Deponie festgestellt wurde, treten Gase an schlecht abgedichteten Gasdomen ebenso aus wie an offenen Flächen und Flanken. Da das angelieferte Abdeckmaterial beim Abladen dampfte, vermutete man biologisch aktive Stoffe und richtete dazu ebenso wie zur erlaubten Schütthöhe Fragen an Landesrat Lindenberger. Die Beantwortung dieser und weiterer Fragen lesen Sie hier...
In der Regierungssitzung am Dienstag, 12. Februar 2008 verkündeten Umweltlandesrat Lindenberger und Landeshauptmann van Staa, dass das Land die Deponie Riederberg zur Sicherung der Nachsorge um den symbolischen Preis eines Euros übernimmt. Für die Nachsorge steht ein Finanzbedarf von 20 MIllionen Euro im Raum, die nun dem Steuerzahler aufgebrummt werden. Warum vom Betreiber nicht rechtzeitig eine Sicherstellung zur Deckung dieser Kosten eingefordert wurde, beschäftigt jetzt den Landesrechnungshof ebenso wie die Staatsanwaltschaft. Die Presseaussendung des Landes zur Übernahme der Deponie lesen Sie hier...

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