Aufzeichnungen der Sohle-Profilmessungen im Inn von 1947 bis zum Hochwasserkatastrophenjahr 2005 präsentierte die Tiwag beim Informationsabend für betroffene Hochwassergeschädigte in Wörgl am Dienstag, 25. April. Die Auswertung dieser Messungen ergäbe, dass vom Wehr Kirchbichl bis nach Brixlegg der Inn trotz großer mitgeführter Geschiebemengen sehr stabile Sohlverhältnisse aufweise. Aus diesen Aufzeichnungen seien auch keine Auflandungen ersichtlich, resümierte Dr. Robert Reindl (rechts im Bild) und wies damit den Vorwurf zurück, die Innsohle sei durch Versäumnisse der Tiwag in den vergangenen Jahren im Raum Wörgl verlandet und die Tiwag damit Mitschuld an der Hochwasserkatastrophe vom August 2005. Die zwei Stunden sehr sachlich geführte Diskussion endete mit einem Eklat: Persönlich enttäuscht legte Ing. Dietmar Günther (links im Bild) vom Stadtbauamt die Funktion als Katastrophenbeauftragter zurück. Mehr dazu...
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