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Forschungsraum zum Thema Geld, Wirtschaft, Geschäftspartnerschaft
vero / 22.03.2006 11:11
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Alpbach  Tagung  Geld  Geist  Glück 

Morgen, am 23. März 2006, wird das US Federal Reserve die offizielle Statistik über dem Umfang von US Dollars in der Welt, bekannt als M3, einstellen. Mit 21. März gab es 10.400 Milliarden solcher US Dollars, ca. 30.000 für jeden US Bürger, davon US$ 730 Milliarden in Bar (M0), ca. US$ 2400 pro Bürger (Quelle: Federal Reserve).


Diese Information gibt Peter Koenig der Einladung zur sechsten "Money, Business & Partnership"-Konferenz in Alpbach mit und stellt die Frage, ob das zu viel des Guten ist: "Im 3. Quartal 2004 war der angegebene Umfang an Derivaten 84.000 Milliarden US$ , neun Mal die Größe von M3. Im 3. Quartal 2005 stand diese Zahl bei 98.800 Milliarden US$ , ein Zuwachs in 12 Monaten von der Größe des gesamten US Bruttosozialproduktes, oder M3 mal 1,5. 96% dieser Derivate sind in Besitz von 5 Grossbanken. (Quelle: Comptroller of the Currency, Administrator of National Banks).


Was bedeutet es für unsere Wirtschaft, wenn die Geldmenge am Markt derart explodiert? Wer hat dieses Geld? Und was wird damit gemacht? Ob solche oder ähnliche Fragen bei der Konferenz auftauchen werden, hängt ganz von den Teilnehmern ab. In der Open-Space-Methode loten sie selbst aus, mit welchen Themen und Fragestellungen sich die Workshops befassen werden.


Die KonferenzserieMoney & Business Partnership wurde mit dem Zweck geschaffen, die Themen Geld, Wirtschaft und Geschäftspartnerschaft gründlich zu erforschen. "Unseres Wissens existiert bislang weder in Universitäten noch in Wirtschaftshochschulen oder im Kreise von Unternehmensberatern ein eigenständiges Forschungsgebiet über die Art und Weise, wie Geld kreiert und genutzt wird und welche Rolle dies in Organisations- und Gesellschaftsprozessen spielt", erläutern die Veranstalter.


"Ziel unserer Forschung ist es, Erkenntnis und Wissen über diejenigen sozialen und wirtschaftlichen Prozesse und Systeme zu gewinnen, die zur Schaffung eines nachhaltigen globalen Wohlstandes führen und ebenso zu einem subjektiven Gefühl von Zufriedenheit, Glück und angemessenem Auskommen. Dies steht im Gegensatz zu den Resultaten der gängigen Prozesse und Systeme: Spaltung der Gesellschaft und Polarisation in reich und arm, sowohl materiell wie auch geistig, was auf die Dauer gesehen niemandem zugute kommt", lautet der Standpunkt der Organisatoren.


Neue Wege beschreitet Peter Koenig seit drei Jahren auch bei der Gestaltung der Teilnahmegebühren: Dazu findet ein interessantes "Geldexperiment" statt.


Die Einladung zur Konferenz: hier anklicken Weitere Informationen: hier anklicken