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Auftaktveranstaltung am 23. März 2011 in Kirchbichl

 „Wenn die Jugend in der Region keine Rolle spielt, wird die Region in der Zukunft keine Rolle spielen“ lautete das Motto. „In der  Entwicklungsstrategie 2007 bis 2013 ist zum Thema Jugend noch wenig im Programm“, erklärte Regionalmanagerin Barbara Loferer-Lainer, die mit der Auftaktveranstaltung - moderiert von Mag. Helmut Joainig (Bild Mitte) - als ersten Schritt die Erwachsenen aus den 26 Gemeinden der beiden Regional-Vereine Hohe Salve und Mittleres Unterinntal zur Bedarfserhebung einlud. Weitere Veranstaltungen mit Einbindung der Jugend sollen nun folgen.

„Im Bezirk Kitzbühel bestehen in 20 Gemeinden gerade einmal vier Einrichtungen für die Jugend“, erklärte Brixens Bürgermeister Ernst Huber, Obmann des Regionalmanagements Hohe Salve und wies auf den Bedarf hinsichtlich Jugendeinbindung hin. Die Ideenbörse brachte dann zu Tage, dass vor allem im Raum Wörgl schon ein großes Angebot an Jugendeinrichtungen aller Art besteht. Fünf Arbeitsgruppen beschäftigten sich nach dem Aufzeigen bestehender Einrichtungen und Projekte mit der Bildung von Themen- und Projektwolken, um daraus weitere Schritte für die Entwicklung einer Strategie abzuleiten.
 
„Nicht jede Gemeinde muss alles bieten, es geht darum, regional zusammen zu arbeiten“, bot Reinhard Macht (Bild rechts Mitte) von der Jugendabteilung des Landes Tirol Unterstützung an und wies auf die Tagung Jugend und Arbeit am 11. Mai im Landhaus hin.
 
In der abschließenden Zusammenschau kristallisierten sich gemeinsame Anliegen wie die Bildung einer Plattform für regionale Jugendaktivitäten etwa in Jugendsprengeln oder das sichere nach Hause-Kommen in der Nacht, Stichwort Nightliner oder Discobus, heraus. Die Suche nach geeigneten Räumen für Jugendtreffs sowie die jugendgerechte Gestaltung des öffentlichen Raumes wurden ebenso als wichtig erachtet wie mehr Unterstützung beim Einstieg ins Berufsleben.

    

In Arbeitsgruppen zu sechs Personen wurden Ideen und bestehende Projekte gesammelt, die dann in Themengruppen sortiert wurden. Für eine detaillierte Vorstellung blieb keine Zeit, die Arbeit am Thema soll im Rahmen des Regionalmanagements fortgesetzt werden.