Kulturstammtisch tagte beim Krippenverein

Was tut sich in Wörgls Kultur-Szene? Auf welche Events bereiten sich die Kulturvereine 2026 vor? Trotz Glatteis fanden sich auf Einladung von Kulturreferent Sebastian Feiersinger am 11. Jänner 2026 im Vereinslokal der „Wörgler Krippeler“ über 20 interessierte „Kultur-StammtischlerInnen“ ein. Nach Vorstellung des Gastgeber-Vereines stand der Ausblick aufs Kulturleben 2026 im Fokus des Treffens.

Einblick ins Vereinsleben der Wörgler Krippeler gab Gründungsmitglied Hans-Peter Gruber, seit 1990 auch mehrfach in Vorstandsfunktionen tätig. Der Wörgler Krippenverein spaltete sich vom Angather Krippenverein im Dezember 1989 ab und fand sein erstes Zuhause im Keller der Polytechnischen Schule Wörgl, übersiedelte dann aber in den Keller des Pfarrkindergartens in der Stelzhamer Straße und konnte dort über die Jahre seine Räumlichkeiten erweitern.

„Mit dem Verein alterte auch die Mannschaft“, stellte Gruber fest. Während bei der Teilnahme an Krippenbau-, Schnitz-, Bekleidungs- und anderen Kursen keine Nachwuchssorgen bestehen (Kinderkrippenbaukurse sind  heiß begehrt!), dünnt das Team der Aktiven in der Vereinsführung aus. „Die Ausbildung zum Krippenbaumeister dauert 4 Jahre, und dabei wird auch Bibelwissen abgeprüft“, erläuterte Gruber. Den Vereins-Terminkalender füllen neben dem Kursgeschehen etliche gesellige Events – vom Weißwurstabend über Grillfeiern und Ausflüge bis hin zur alle zwei Jahre im Tagungshaus Wörgl stattfindenden großen Krippenausstellung gibt es viel zu organisieren.

Das Fachwissen und Können der „Krippeler“ kommt aber auch noch andernorts zum Einsatz: Bei der Restaurierung und Betreuung der Seisl-Großkrippen in Wörgl und der Freikrippe, die zur Weihnachtszeit im Kirchhof aufgestellt wird. „Gutes Einvernehmen mit der Stadt und mit der Kirche ist uns sehr wichtig“, erklärte Gruber, der auch beim Neubau der Dalln-Kapelle maßgeblich mitwirkte und den Innenraum neu in Erinnerung an den Wörgler Krippenkünstler Johann Seisl gestaltete.

„Seisl war zwei Mal in Jerusalem und brachte von dort die orientalische Bauweise mit. Er war einer der besten Schnitzer“, hob Gruber Seisls herausragende, überregionale Bedeutung für die Krippenbaukunst hervor. Von Seisl stammt die Großkrippe in der Kirche. Die von ihm 1931 geschaffene Weihnachtskrippe für die Spitalskirche konnte nach Absiedelung des Krankenhauses für Wörgl gerettet werden – nach Jahrzehnten im Heimatmuseum kann sie jetzt ganzjährig in der Dalln-Kapelle besichtigt werden, in der es auch ausführliche Informationen zu Seisl Biografie gibt. Die dritte öffentlich zugängliche Seisl-Groß-Krippe steht im Wörgler Betagtenheim, sie wurde 1999 von der Stadt angekauft.

Krippenbaukurse laufen über zwei Monate mit zwei wöchentlichen Arbeitstreffen in der Krippenwerkstatt, bei denen die KrippenbauerInnen beim Bau der eigenen Krippe angeleitet und bei Bedarf auch handwerklich unterstützt werden. Der Jahres-Mitgliedsbeitrag bei den Wörgler Krippelern, denen seit 2019 Ernst Graus als Obmann vorsteht, kostet 25 Euro.

Neuerungen beim Guggi Kultur Sommer 2026

Nach den guten Erfahrungen mit dem Guggi Kultur Sommer 2025 soll es 2026 eine Neuauflage des Veranstaltungsformates geben – allerdings nicht mehr an Donnerstagen, sondern insgesamt acht Mal von 15.7.-2.9.2026 jeweils von 18 bis 22 Uhr an Mittwochabenden und nur mehr an einem Veranstaltungsort – in der Begegnungszone in der Bahnhofstraße. „Bühne, Barwagen, Mobiliar, Licht und Tontechnik werden gestellt, die Vereine sind fürs Kulturprogramm und den Ausschank zuständig“, informierte Kulturreferent Feiersinger.

Zudem wolle man die Qualität steigern und dafür auch pro Abend 150 Euro zur Unterstützung der Gagen von vereinsexternen Live-MusikerInnen zur Verfügung stellen. „Die Erfahrung hat gezeigt, dass es vor allem um Unterhaltung geht – die Leute wollen den Tag in gemütlicher Runde ausklingen lassen“, erklärte Kulturkoordinator Andy Winderl. Der Verein Guggi Kultur könne auch bei der Vermittlung von Live-Gigs behilflich sein: „Wir kennen viele Musikgruppen.“

Die Open-Air-Veranstaltungen finden nur bei trockenem Wetter statt. Der Verein Guggi Kultur organisiert wieder die Gastro-Verpflegung. Die Abende können auch von 2 bis 3 Vereinen gemeinsam ausgerichtet werden. Um den namensgebenden Guggi Kulturwertschein heuer besser in Szene zu setzen, seien im Frühjahr bereits Aktionen geplant, bei denen es die Gutscheine auch zu gewinnen gibt, wie Winderl mitteilte. Interessierte Vereine können sich ab sofort bei Andy Winderl für den gewünschten Termin anmelden, wobei hierbei die Reihung nach Anmeldedatum vorgenommen wird.

Veranstaltungs-Vorschau 2026

Zum fixen Bestandteil der Kulturstammtische zählt die Veranstaltungsvorschau aufs kommende Quartal – und nun zu Jahresbeginn auch darüber hinaus. 2026 stehen in Wörgl einige Jubiläen an. Hier ein Ausblick der Wörgler Kulturvereine:

Die 38. Academia Vocalis startet mit dem Jugend- und Kinder Opernworkshop von 13.-17. Juli 2026, die weiteren Kurse der sommerlichen Gesangsakademie sind von 9.-16.8. die Meisterklasse Oper, von 12.-14.8. der Schwerpunktkurs Operninterpretation, von 16.-22.8. die Meisterklasse Oper, Lied & Oratorium und von 24.-29.8. der Meisterkurs Gesang. Der Verein bereitet sich bereits aufs 40-Jahr-Jubiläum 2028 vor: „Wir wollen wieder eine eigens komponierte Kinderoper aufführen“, teilte Mag. Gabi Madersbacher mit. Mit einer Neuerung wartet die Academia bereits heuer auf: Erstmals gibt es eine OPERette auf der Möslalm – bei jedem Wetter und freiem Eintritt, wobei dafür zwei Terminoptionen bestehen – mit 10./11./12. Oder 17./18./19. Juli, jeweils ab 19 Uhr. Die beiden Solisten sind Brigitte Mayr-Brecher und Joachim Mayer.

Weitere Konzerte der Academia Vocalis sind am 17.7.2026 ab 14 Uhr beim Abschlussnachmittag des Jugend- und Kinder Opernworkshops im Haus der Musik in Wörgl, am 31. Juli der Volksmusikabend mit Katrin & Werner Unterlercher im Strandbad Kirchbichl, am 8. August ein Liederabend, am 14. August das Preisträgerkonzert, am 16. August das Opern-Konzert und am 22. August treten die SängerInnen des Meisterkurses Oper, Lied & Oratorium auf. Weitere Details auf www.academia-vocalis.com

Der Verein Shopping City Wörgl richtet am 11. April und am 22. August 2026 jeweils von 9-16 Uhr in der Bahnhofstraße den „Mercato Italiano“ aus, am 8. Mai das Nightshopping mit Modenschau und am 7. Juni das Brezensuppenfest in der Bahnhofstraße.

Der Verein Polylog kuratiert 2026 wieder drei Ausstellungen in der Galerie am Stadtplatz. Im März mit Arbeiten des Innsbruckers Franz Mölk, weiters im Herbst ein Ausstellung zum Thema Pferde mit 16 KünstlerInnen und im November mit der Wiener Künstlerin Linda Bilda. Von 15.-31. Jänner zeigt Vereinsobmann Helmut Nindl eine Werkschau aus 50 Jahren Bildhauer-Atelier, die Vernissage beginnt um 18 Uhr.

Wörgler Fasching

Frischer Wind kündigt sich fürs Wörgler Faschingsgeschehen an: Der neu gegründete Faschingsverein „Wörgler Nörgler“ lädt am Unsinnigen Donnerstag, 12. Februar 202, zur Faschingsparty im Komma Wörgl, wie Kulturreferent Sebastian Feiersinger mitteilte, der seit 1. Jänner als Mitarbeiter im Komma-Team angestellt ist.

Für Lachmuskeltraining im Wörgler Fasching wird einmal mehr das Wörgler Kabarettisten-Duo Peschta & Heiss sorgen – mit der 11. Auflage von „Lost in Wörgl“ – wobei die Premiere am 30. Jänner in der Zone Kultur.Leben.Wörgl bereits ausverkauft ist. Für die weiteren Termine am 6. Und 7. Februar in der Zone sowie am 12. Februar im Tagungshaus Wörgl gibt es noch Restkarten – rasche Reservierung unter Telefon 0676/7036887 empfohlen!

Am Faschingsdienstag, 17. Februar, wird die Wörgler Innenstadt rund um Stadtplatz und Speckbacher Straße wieder zur Faschings-Gaudi-Partyzone mit Karaoke und Maskerade.

40 Jahre Stadtbühne Wörgl

Die Stadtbühne Wörgl feiert 2026 ihr 40-Jahr-Jubiläum und bringt dazu im Frühjahr die Komödie „Dieses mal was mit Niveau“ von Andreas Heck auf die Bühne im Volkshaus – die Spieltermine werden ab Ende April, Anfang Mai starten.

Der Verein Nischenklänge veranstaltet heuer drei Konzertabende im Komma Wörgl – erstmals am 21. Februar ab 20 Uhr mit Mulo Francel & Band unter dem Motto „The Melody Sax“. Am 3. Oktober holt der Kulturverein das Duo Spaemann & Bakanic nach Wörgl und am 10. Oktober Hannah Knöpf & Band – weitere Infos auf https://www.nischenklänge.at/programm.html

Der Motettenchor Wörgl setzt nach dem gelungenen Kooperationsprojekt mit der Landesmusikschule Wörgl beim Weihnachtskonzert 2025 die Zusammenarbeit mit Wörgler Vereinen bei Konzerten in der Wörgler Pfarrkirche fort: Am 28. März gibt es in Kooperation mit der Stadtmusikkapelle Wörgl ab 19 Uhr die Aufführung der Missa Brevis, am 28. Juni wird mit dem Kammerorchester Wörgl Schuberts Messe in Es-Dur aufgeführt.

Großes Jubiläumsfest im Juni

150 Jahre Freiwillige Feuerwehr und Stadtmusikkapelle, 75 Jahre Stadt – anlässlich dieser drei Jubiläen findet vom 19.-21. Juni 2026 bei der Feuerwehr Wörgl ein großes, dreitägiges Fest statt: Am 19. Juni wird das Stadtmusik-Jubiläum gefeiert, am 20. Juni das der Feuerwehr und am Sonntag mit Feldmesse und Frühschoppen das Stadt-Jubiläum.

Weitere Ausrückungen der Stadtmusikkapelle Wörgl sind das Maiblasen von Donnerstag, 1.5.2026 bis Samstag, die sommerlichen Platzkonzerte ab 10. Juli bis Ende August jeweils freitags bei Schönwetter im Seniorenheimpark und das Jahreskonzert am 7. Dezember 2026.

Die Jeunesse Wörgl bringt im ersten Halbjahr zwei Konzerte – am 21. März mit dem Sags Quartet aus Südtirol ab 19 Uhr im Haus der Musik und am 13. Juni startet das neue Format „Staged Concert“  mit „COU:RAGE – The Art Of Motion“ mit dem Duo David und Mia – weitere Info und Kartenvorverkauf unter https://www.jeunesse.at/standorte/woergl

Bruckhäusler Frühjahrskonzert – wieder zwei Termine

Die Bundesmusikkapelle Bruckhäusl lädt am Freitag, 6. März und Samstag, 7. März 2026 jeweils um 19:30 Uhr im Turnsaal der Volksschule Kirchbichl zum Frühjahrskonzert. Einlass ab 19 Uhr, Tickets sind im Vorverkauf bei oeticket-Vorverkaufsstellen erhältlich, u.a. bei Zangerl Wörgl sowie unter www.oeticket.at

Der Lions Club Wörgl lädt am 11. April abends zum Benefiz-Kirchenkonzert mit festlichen Klängen für Orgel, Flöte, Trompeten und Streicher.

Die Sepp Innerkofler Standschützenkompanie feiert ihr 55jähriges Gründungsfest mit einem Festl im Herbst und rückt wieder zu den traditionellen kirchlichen Anlässen aus.

Der Kunstverein ARTirol lädt in Kooperation mit der Zone Wörgl heuer sechs Mal zum offenen Kunsttreff in der Zone Kultur.Leben.Wörgl, das nächste Mal am 20. Jänner ab 19 Uhr. Weitergeführt wird die Ausstellungsreihe „Zone goes Haus der Musik“, bei der ab 17. April vier KünstlerInnen ihre Werke ausstellen. Die Vernissage ist freitags um 19 Uhr, samstags und sonntags ist die gesamte Ausstellung zu sehen – ein Teil davon bleibt ein halbes Jahr weiter im Vortragssaal bestehen.

Nach dem großen Erfolg 2025 findet von 6.-8.November 2026 die 4. Wörgler Kunstmesse in der Transgourmet-Messehalle statt. „Wir haben für die 46 Kojen bereits 142 Bewerbungen, darunter aus Dresden, Köln, Bayern, Salzburg und Südtirol“, teilte ARTirol-Obmann Franz Bode mit.

Das Museum Wörgl setzt die Veranstaltungsreihe „Museumshoagascht“ in Kooperation mit Stadtchronist Toni Scharnagl auch 2026 fort – am 4. Februar wird Lilly Staudigl ab 19 Uhr im Komma Wörgl ZeitzeugInnen zur 125-jährigen Geschichte des Wörgler Trabrennvereins ans Mikro holen. Der Abend wird wieder mit historischen Fotos und Filmbeiträgen illustriert.

Kulturprogramm in der ZONE Kultur.Leben.Wörgl: Neben laufenden Veranstaltungsformaten wie Karaoke-, Darts- und Tischtennisabenden veranstaltet die Kulturzone im Frühjahr Konzerte: am 23.1. ab 20 Uhr „WhaTheFolk?!“, am 13. Februar ab 20 Uhr das Duo Weidt & Reider, am 20. Februar mit der jungen St. Johanner Nachwuchs-Band „The Greets“ und am 13. März mit der Irish-Folk-Band Burning Mind.  Am 31. Jänner 2026 lädt die Kulturzone zum 3. Mal zur Weißwurschtparty zugunsten von Licht in Wörgl – los geht´s um 17 Uhr, auch heuer wird musiziert (INNflow & Bruckhäusler Tanzlmusig), gemalt und für den guten Zweck Kunst versteigert.

In der ZONE Kultur.Leben.Wörgl präsentiert der Verein rbms für Kunst und Kultur vierteljährlich die neuen Ausgaben des Magazins, und zwar am 10. März, 23. Juni und 22. September 2026, Beginn jeweils um 18:30 Uhr.

Beim CPU – Computerpool Unterland/Makerspace steht im Frühjahr ein Wechsel in der Vereinsführungsetage an. Geplant sind für 2026 ein Kinder-Programmier-Workshop und die Einrichtung eines 3D-Drucker-Stammtisches.

Der Verein Musikantenhoagascht veranstaltet zwei Konzertabende beim Wörgler Kirchenwirt – am 17. April und am 9. Oktober, und lädt am Pfingstmontag, 25. Mai, nach der Messgestaltung in der Pfarrkirche beim Kirchenwirt zum Frühschoppen. Der Adventhoagascht 2026 findet wieder am 8. Dezember in der Kirche statt.

Die Gaststubenbühne Wörgl steht vor der Herausforderung, wieder übersiedeln zu müssen – aus dem Lager im Bathai/Wave an einen noch nicht bekannten Ort, voraussichtlich im März. „Wir sind  immer noch auf der Suche nach Lager und Spielstätte“, erklärte Obmann Stuart Kugler. Die Bühne fasst eine Frühjahrsproduktion im Mai/Juni, die Teilnahme am Guggi Kultur Sommer, ein Sommerfestl und eine Produktion im Herbst ins Auge. Zwischendurch gibt´s das „Gaststubenbühnen-Kino“ mit Aufzeichnungen von bisherigen Theaterproduktionen. Und bis zum Comeback mit großem Ensemble gibt´s einen „SpielerInnen-Verleih“ – aktuell wirkt Anna Etzelstorfer bei der Komödie „Alles was sie wollen“ in der Arche Noe in Kufstein mit, Premier ist am 6.2.2026 – weitere Infos auf www.theater-kufstein.at und www.archenoe.at

Der Verein Wörgler Lichtspiele organisiert am 31. Jänner 2026 zum 11. Mal das Tiroler Kurzfilmfestival. Der rote Teppich wird im Cineplexx Wörgl wieder ab 19:30 Uhr ausgerollt und nach mehrjähriger Pause gibt´s wieder eine Kategorie Newcomer, in der ein Publikumspreis an Erstlingswerke junger FilmemacherInnen vergeben wird.

Der Soldatenverein „Austrian Peacekeepers“ lädt am 2. Februar 2026 ab 18 Uhr im Café Schilling  coffee&more in der Speckbacher Straße 3 zum Vortrag mit Oberst Friedrich Scheibler über internationale UNO-Einsätze in Mosambik, Iran, Golan und Zypern, bei denen es nicht nur um Friedenssicherung, sondern auch um Aufbau von Infrastruktur geht. Eintritt: Freiwillige Spenden, weitere Info unter 0650 7250253.

Das Unterguggenberger Institut setzt die offenen CryptoCircle-Stammtische am Mittwoch, 25. Februar ab 20 Uhr fort – diesmal gibt´s eine praktische Anleitung zum Update der Satoshi-Wallet nach neuen EU-Regelungen seit 1.1.2026.

Kulturreferent Feiersinger gab noch einen Ausblick auf weitere Veranstaltungen: Am 11. Juli wird das Wörgler Stadtfest gefeiert, geplant ist auch eine Neuauflage des Weinfestes, des Festes der Nationen im Herbst sowie des Christkindlmarktes. Was die Bewerbung betrifft, hat er auch ein Anliegen an die Vereine: „Wer von der Stadt eine Kultursubvention erhält, wird gebeten, das Kultur-Logo der Stadt bei der Bewerbung zu verwenden.“

Für den nächsten Wörgler Kulturstammtisch wurde der Termin mit Montag, 20. April 2026 ab 19 Uhr bereits fixiert –  der Ort wird noch bekannt gegeben.

Was macht das Stadtmarketing?

Aus den Reihen der Kulturvereine wurde beim Kulturstammtisch eine Vorstellung des Wörgler Stadtmarketings gewünscht, da vielfach Kompetenzen und Ansprechpartner unklar seien. Stadtbühnenobmann Claus Moser wies einmal mehr auf fehlende Plakatiermöglichkeiten und Probleme beim Veröffentlichen von Veranstaltungsankündigungen auf den Flatscreens in der Bahnhofstraße hin. „Kulturvereine können ihre Plakate digital an Sabine Seiwald schicken“, erklärte Feiersinger. Nach der Freigabe durch den Kulturreferent würden diese dem Stadtmarketing zur Freischaltung übermittelt.

Kritik wurde auch an Durchführungsdetails des Christkindlmarktes 2025 laut. Zu wenig Besucher und zu wenig Werbung, fehlende Hinweisschilder in der Atzl-Straße, Standgebühren von 75 Euro pro Tag für die Vereine, ohne deren ehrenamtliche Arbeit die Veranstaltung nicht durchführbar wäre, lauteten einige der vorgebrachten Punkte. Kulturkoordinator Winderl wies darauf hin, dass nicht die Stadt, sondern die Stadtwerke Veranstalter seien und Kulturreferent Feiersinger kündigte eine eigene Vereinssitzung zum Christkindlmarkt an.

Zum gemütlichen Ausklang des Kulturstammtisches bei den Wörgler Krippeler trug abschließend eine deftige Jause mit Kartoffelsalat und Fleischkäse vom Metzgermeister Graus bei. Und ganz in „Krippeler Tradition“ durfte für alle, die Hochprozentiges schätzen, eine Runde „Gloriawasser“ nicht fehlen.