Nachdem vergangene Woche das Hochwasserschutzprojekt entlang der Brixentaler Ache vorgestellt wurde und dabei keine Infos betreffend das in diesem Flussabschnitt geplante Kraftwerk Egerndorf vorlagen, erteilt auf Anfrage Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Klaus Kandler Auskunft: „Aktuell befinden wir uns in einer erneuten Evaluierung des Projekts Kraftwerk Egerndorf. Grundsätzlich besteht weiterhin die Absicht, das Projekt weiterzuverfolgen. Aufgrund der ablehnenden Haltung der Gemeinde Kirchbichl ist jedoch eine neuerliche fachliche und strategische Bewertung erforderlich.
„Ein konkreter Zeithorizont für die weitere Umsetzung kann derzeit noch nicht genannt werden. Grundsätzlich wird angestrebt, die Realisierung des Kraftwerksprojekts zeitlich mit den geplanten Hochwasserschutzmaßnahmen zu koordinieren. Das Projekt ist bereits seit längerer Zeit mit den zuständigen Stellen des Hochwasserschutzes abgestimmt und würde im Falle einer gemeinsamen Umsetzung positive Auswirkungen auf die Hochwassersituation erwarten lassen“, schreibt Dr. Kandler.
- Auf Höhe der Pegelmessstelle in Bruckhäusl wäre die Wasserfassung für das geplante Kraftwerk Egerndorf vorgesehen. Im Sommer wird die Ache als Naherholungsbereich viel frequentiert.
