Mit einem Besuch im Museum Wörgl startete der Wörgler Kulturstammtisch am 20. April 2026, zu dem sich rund 20 Interessierte einfanden. Nach der Sonderausstellung zur Eisenbahngeschichte rückt das Museum Wörgl im Stadtgeschichte-Raum drei Jubiläen ins Rampenlicht: 75 Jahre Stadt sowie 150 Jahre Freiwillige Feuerwehr und 150 Jahre Stadtmusikkapelle. Zudem gibt´s einen neuen Medienraum samt Videothek voller historischer Wörgler Filmschätze.
Der neue Medienraum macht die technische Entwicklung von analogen mechanischen Geräten bis hin zur digitalen Welt bewusst – Kinder können sich heute kaum noch ein Leben ohne Mobiltelefon vorstellen und staunen über Telefone mit Wählscheiben, mechanische Schreib- und Rechengeräte. Transistor-Radio und „Röhrenfernseher“ waren einst Errungenschaften im Wohnzimmer. Generationen davor sorgten mechanische Musikerzeuger wie Polyphon und Symphonion für Unterhaltung in Gastlokalen, später abgelöst von der Juke-Box. Auf der im Museum wird auch der Welthit „Jesus“ des Wörgler Pop-Poeten Jeremy Faith zu hören sein. Die Medienstation, deren Videothek laufend erweitert wird, ist bestückt mit Dokumentarfilmen zur Wörgler Geschichte, vieles davon vom Wörgler Filmclub Wöfa. Die Themenausstellung zu Stadterhebung, Musik und Feuerwehr präsentiert Leihgaben des Stadtarchives, der Stadtmusikkapelle Wörgl und der Feuerwehr Kastengstatt.
„Derzeit sind wir dabei, einen Audio-Guide für Museumsbesucher zu erstellen“, teilte Museums-Obmann Andreas Winderl mit und kündigte den nächsten Museumshoagascht an, zu dem der Museumsverein in Kooperation mit Stadtchronist Toni Scharnagl am 6. Mai 2026 ab 19 Uhr im Komma Wörgl einlädt: „Diesmal geht´s ums Schwimmen in Wörgl, Helga Petzer wird als Zeitzeugin von Lilly Staudigl interviewt.“ Willkommen im Museum sind Schulklassen, wobei die Wissensvermittlung auch das spielerische Kahoot-Quiz-Format zu den Themenbereichen Stadtgeschichte und Freigeld umfasst.



Neues Format fürs Wörgler Stadtfest
Ein neues Veranstaltungsformat kündigte Kulturreferent Sebastian Feiersinger für das traditionelle Wörgler Stadtfest am 11. Juli 2026 an: „Erstmals wird es kein durchgehendes Festgelände geben, sondern Themeninseln in der Bahnhof-, Speckbacher- und Steinbacher Straße. Der Eintritt ist frei, man kann von einem Bereich zum nächsten flanieren.“ Vorbild fürs „Krätzlfest“ ist das Stadtfest in Lienz, bei dem sich Feiersinger die Anregung für die Neuausrichtung des Wörgler Stadtfestes holte.
Das Stadtfest wird in sechs Zonen unterteilt: Young & wild beim CityCenter, traditionell beim Stadtamt, Rock & Heavy beim Kreisverkehr Bahnhofstraße/KR Pichler Straße, die Kinderzone beim Kargl-Bauern, die interkulturelle Genussmeile in der Bahnhofstraße auf Höhe der Stadtapotheke und das Weinfest in der Steinbacher Straße. Auf große Namen der Unterhaltungsbranche wird bewusst verzichtet – hier soll lokale Kultur stattfinden. Neu ist das Sponsoring durch den TVB, das den freien Eintritt ermöglicht.
Was macht das Regionalmanagement für die Kultur-Szene?
Marija Mitrovic präsentierte beim Kulturstammtisch ihre Tätigkeitsbereiche als Projektleiterin der Ideenschmiede des Regionalmanagements Kitzbüheler Alpen sowie beim Community-Aufbau des Netzwerkes WeLocally in den Bezirken Kitzbühel und Kufstein.
Das Regionalmanagement ist der Zusammenschluss von 26 Gemeinden der Regionen Mittleres Unterland Tirol und Hohe Salve und seit 2014 ein Verein. Mitglieder sind Gemeinden, 5 Tourismus- und 4 Planungsverbände. Es wickelt das EU-Förderprogramm LEADER für Projekte von Kultur über Tourismus bis Nachhaltigkeit ab und ist Prozessbegleiter. Von den 26 Gemeinden sind 20 im Bezirk Kufstein und 6 im Bezirk Kitzbühel. Das Aktionsgebiet hat eine Fläche von 1.057 Quadratkilometern und zählt über 88.600 BewohnerInnen.
„Unsere Zielgruppe sind BürgerInnen mit Interesse an Regionalentwicklung, Vereine, Kulturschaffende, UnternehmerInnen, engagierte Jugendliche und ältere Menschen“, so Mitrovic. Das Regionalmanagement führt Veranstaltungen durch, informiert über digitale Medien und bringt mit dem Land Tirol die eigenständig von der morgenjungs GmbH in Wien entwickelte Netzwerk-Plattform „WeLocally“ ins Projektgebiet.
Die digitale, gemeinwohlorientierte Plattform für Lokales (tirol.welocally.at) besteht aus drei Bausteinen: Ein kostenloses digitales Schaufenster für Projekte, Events und Workshops zur besseren Sichtbarkeit, eine WG-Partnersuche für Gewerbeflächen unter dem Begriff „Raumteiler“ zur Kostensenkung und eine Crowdfunding-Abteilung fürs gemeinsame Finanzieren von Vorhaben, wenn Kapital zur Umsetzung fehlt.
„Das Zusammenspiel ergibt sich. Wir sind Ideenschmiede. Das Regionalmanagement begleitet Prozesse und fördert Projekte, WeLocally gibt Projekten eine digitale Bühne, leistbare Räume und die Kraft der Gemeinschaft“, fasste Marijy Mitrovic zusammen, die gern für weiter Infos kontaktiert werden kann: Email marija(at)welocally.at oder ideenschmiede(at)regio-kitzalpen.at. Das Büro des Regionalmanagements befindet sich in Hopfgarten.
In Tirol bestehen insgesamt 10 Regionalmanagements. In Innsbruck ist die Plattform WeLocally bereits installiert. Dabei wird regionsübergreifend zusammengearbeitet, z.B. mit der Region Kuusk Kufstein Umgebung. Übers Regionalmanagement wurden bisher auch Projekte in Wörgl bereits gefördert – z.B. das Steam-Lab an der Mittelschule sowie die Pop-Up-Bühne von Komm!unity. „Das Regionalmanagement kann eine neue Kulturförderschiene darstellen“, eröffnete Mitrovic Perspektiven für die Vereine und ermutigte, sich EU-Gelder für Projekte abzuholen.


Guggi Kultur Sommer: Sieben Mittwoch-Abende fixiert
Gemütlich beinander sitzen und dabei regionale Kultur erleben – das gehört zum Konzept des Guggi Kultur Sommers, der heuer zum zweiten Mal unter Beteiligung Wörgler Kulturvereine über die Bühne geht. Kulturvereine waren wieder eingeladen, als Veranstalter ihr Team und ihr Programm an Mittwoch-Abenden von 18-22 Uhr einzubringen, wobei heuer alle Veranstaltungen in der Begegnungszone in der Bahnhofstraße auf Höhe City Center situiert sind. „Das Programm ist voll“, teilte Feiersinger mit. Aufgrund der Fußball-WM sind es heuer nicht 8, sondern 7 Termine. Mit dabei sind u.a. die Stadtmusikkapelle, der Verein Komma Kultur, die Kulturzone, die Gaststubenbühne mit dem Verein Wörgler Lichtspiele, die Stadtbühne Wörgl und der Guggi Kulturverein.
Vorschau: Wörgler Kulturvereine laden ein
Fixbestandteil der Kulturstammtische ist eine Zusammenschau der in nächster Zeit anstehenden Veranstaltungen.
Ihr 40-Jahr-Jubiläum feiert heuer die Stadtbühne Wörgl. „Zum Jubiläum spielen wir ein Theaterstück übers Theater“, kündigte Obmann Claus Moser die Frühjahrsproduktion der Komöde „Diesmal was mit Niveau“ von Andreas Heck an. Premiere ist am 8. Mai um 20 Uhr, weitere Aufführungen stehen am 9., 15., 16., 17., 21. Und 22. Mai am Spielplan – sonntags mit Beginn um 19 Uhr, sonst um 20 Uhr. Gespielt wird im Volkshaus Wörgl, Tickets gibt´s online www.stadtbuehne.info – dort wird auch über Zusatztermine informiert. Für den Herbst plant die Bühne ein Stück, bei dem die seit drei Jahren bestehende Jugendgruppe ins Erwachsenentheater eingebunden wird.
Der Verein Polylog richtet jährlich drei kuratierte Ausstellungen in der Galerie am Stadtplatz in der Speckbacher Straße aus. Am Freitag, 24.4.2026 wird um 19 Uhr die Ausstellung „Horses – Das Pferd in der Malerei“ eröffnet, die bis 30. Mai zu den Galerie-Öffnungszeiten jeweils Donnerstag und Freitags von 16:30-18:30 und samstags von 10-13 und 14-16 Uhr zu sehen ist. Gezeigt werden Pferdebilder aus verschiedenen Epochen von 18 KünstlerInnen. Der Eintritt ist frei. Im Herbst sind zwei weitere Ausstellungen vorgesehen. „Wir sind derzeit dabei, ein Netzwerk mit weiteren Galerien, die zeitgenössische Kunst in Kufstein, Kitzbühel, Schwaz und Kramsach zeigen, aufzubauen“, teilte Obmann Helmut Nindl mit. Die Galerie-Räumlichkeiten können übers Komma auch angemietet werden und stehen für Ausstellungen außerhalb der fixierten Ausstellungen des Vereines Polylog zur Verfügung. Nindl, selbst als Bildhauer tätig, lud zudem zur Enthüllung seiner Skulptur „Markierung“ im Skulpturenpark Kramsach am 26.4.2026 ab 17 Uhr.

Die Bundesmusikkapelle Bruckhäusl rückt auch heuer wieder zum traditionellen Maiblasen aus und kündigte die Sommerkonzerte an.
Die Schützengilde Bruckhäusl feiert heuer ihr 70jähriges Bestehen mit einem großen Jubiläumsfest am Sonntag, 14. Juni 2026, für das hinter dem Schützenheim ein 1.000 Mann-Zelt aufgebaut wird. Nach Feldmesse (Aufstellung um 8:30 Uhr) und Festumzug spielt die BMK Bruckhäusl ab 11 Uhr zum Festfrühschoppen auf. Die Jubiläumsparty mit „Zillertal Power“ startet um 13 Uhr und beim Jubiläumsschießen können Gutscheine im Wert von 7.000 Euro gewonnen werden.
Die Stadtmusikkapelle Wörgl feiert heuer ihr 150-Jahr-Jubiläum gemeinsam mit der FF Wörgl und der Stadt. Erstes Highlight war das gemeinsame Kirchenkonzert mit dem Motettenchor, bei dem fast 2.000 Euro für das Caritaszentrum Wörgl gesammelt und bereits übergeben wurden. „Beim Maiblasen sind wir heuer am 30.4. sowie am 1. und erstmals am 2. Mai unterwegs“, teilte Obfrau Maria Scharnagl-Prosch mit. „Der Jubiläumsfestabend findet am 19. Juni auf der Festwiese hinter dem Feuerwehrhaus auf der Schopperwiese statt“, so Scharnagl-Prosch. Die FF Wörgl hält dort ihr Jubiläumsfest am Samstag, 20. Juni ab und und am Sonntag, 21. Juni feiern alle zum 75-Jahr-Jubiläum der Stadt eine Feldmesse im Sportzentrum mit anschließendem Umzug zum Festzelt, wo die Stadtmusikkapelle zum Frühschoppen aufspielt. Im Herbst gibt´s dann noch ein Oktoberfest in Kooperation mit den Schützen.




Die Gaststubenbühne Wörgl ist nach wie vor auf der Suche nach neuen Räumlichkeiten. Nachdem das Lager am WAVE-Gelände geräumt werden musste, dienen drei Container auf einem Parkplatz derzeit als Zwischenlager. Als Spielstätte steht ab Herbst für ein Jahr das Evangelische Gemeindezentrum zur Verfügung. „Wir spielen Die Mausefalle von Agatha Christie“, kündigte Susanne Vikoler an, die als Regieassistentin derzeit an die Theaterproduktion „Honigmond“ mitwirkt. Diese wird von Mitgliedern der Gaststubenbühne Wörgl in der Arche Noe in Kufstein ausgerichtet, unter der Regie von Gerhard Salchner spielen in der sehenswerten Komödie von Gabriel Barylli Alexandra Adelsberger, Eva-Maria Bodner und Chrissy Daum – weitere Spieltage sind am 24., 25. und 30. April sowie am 8., 9. und 15. Mai 2026 – weitere Info und Tickets auf https://www.archenoe.at/de

Über den Verein CPU – Computerpool Unterland informierte dessen neue Präsidentin Sandra Janker, die kürzlich in den großteils erneuerten Vorstand gewählt wurde. Vizepräsident ist Edi Auer, Kassier Markus Laner, stellvertretend Lukas Mall, Schriftführer ist Christian Langreiter. „Alt-Präsident“ Richard Gaun übernimmt zusammen mit Alexander Pichlbauer die Rechnungsprüfung. Neue Aktivitäten des Vereines, der seinen „Makerspace“ in der Fritz Atzl-Straße hat, seien derzeit in Planung, aber noch nicht fixiert.

Peschta & Heiss spielen ihr Kabarettprogramm „Die Superväter“ zum Vatertag am 14.6. ab 18 Uhr in der ZONE Kultur.Leben.Wörgl und im Tiroler Unterland nochmals am 22.10. im KulturEck Oberau. Ansonsten touren die Beiden durch ganz Österreich und übernehmen auch Moderationen. Jürgen Heiss steht im Sommer bei den Schlossbergspielen Rattenberg auf der Bühne.
Irene Turin vom Theater unterLand und der Kulturinitiative Langer Grund kündigte das Almtheater in der Kelchsau am 8. August 2026 an, das einmal mehr Wandern, Kulinarik und Kultur in der Tiroler Bergwelt verbindet. Start ist um 9 Uhr am Eingang des Frommbachtales, Anmeldung erforderlich.
Der Verein Wörgler Musikantenhoagascht hat seine neue Heimat beim Kirchenwirt in Wörgl gefunden und lädt am Pfingstmontag, 25. Mai ab 10 Uhr zur Gottesdienstfeier in der Pfarrkirche mit anschließendem Frühschoppen beim Kirchenwirt. Weitere Volksmusikabende, bei denen immer fünf bis sechs Gruppen abwechselnd aufspielen, sind im Oktober und im Advent geplant.
Der Verein rbms – Magazin für Kunst und Kultur lädt am 23. Juni ab 18:30 Uhr zur Präsentation der 15. Auflage in die Zone Kultur.Leben.Wörgl. Die Magazine können via Abo (30 Euro mit Postversand, 20 Euro bei Abholung bei Haaser & Haaser) bezogen werden. Info: www.rbms.cc
Die Kulturzone veröffentlicht laufende Veranstaltungsformate in der Zone Kultur.Leben.Wörgl auf www.guggikalender.com. Am 29. Mai 2026 wird mit einer Vernissage die Ausstellung mit Skulpturen von Rudi Schwarz und Bildern von Carolin Labek eröffnet, die danach zwei Wochen lang zu sehen ist.
Das Unterguggenberger Institut setzt die Crypto-Stammtische im Gasthof Lamm fort – nächster Termin ist am 22. April um 20 Uhr, danach bis zur Sommerpause voraussichtlich jeden letzten Mittwoch im Monat. Am 15. August jährt sich Michael Unterguggenbergers Geburtstag (1884-1936), im Dezember sein 90. Todestag. Anlass für eine Literaturbetrachtung im Museum – während der samstäglichen Öffnungszeit am 15.8.2026 von 10-12 Uhr stellt das Unterguggenberger Institut Bücher und Schriften vor, in denen das Wörgler Freigeld eine Rolle spielt.
Das umfangreiche Veranstaltungsprogramm vom Komma Wörgl gibt´s online auf www.komma.at
Die Sepp Innerkofler Standschützenkompanie besteht seit 55 Jahren, heuer nimmt sie erstmals an einer Exerzier-Wertung teil und wird u.a. beim großen Jubiläumsfest im Juni mit dabei sein.
Kulturvereine auf Lokal-Suche
Beim Kulturstammtisch kam mehrfach das Fehlen des abgerissenen Astnersaales zur Sprache. Dr. Günther Moschig vermisst die Location für die SPUR-Konzerte im Genre Pop – Alternativ-Rock. Die Gaststubenbühne verlor mit dem Saal ihre geliebte Spielstätte, die aufgrund der Saalgröße tolle Optionen beim Bühnenbild bot. Das Theater unterLand nützt das Theatron im Komma – allerdings mit Einschränkungen beim Bühnenbild, wie Irene Turin festhielt. Mit Probenbetrieb im Wohnzimmer. „Von der großen Bühne werden wir uns verabschieden müssen“, meinte Jürgen Heiss von der Gaststubenbühne Wörgl, der sich eine gemeinsame Lösung des Raumproblems mit anderen Theaterakteuren wünscht: Wörgl hat drei Theatervereine – das Raumproblem sei seit längerem bekannt. Es brauche langfristig eine Lösung für die Zukunft, um die bestehende Theaterszene nicht zu verlieren. Befürchtet wird, dass SpielerInnen dauerhaft zu anderen Bühnen wechseln.
Gefordert ist bis dahin Kreativität und Einsatz bei der Suche und Adaptierung von Spielstätten. Dass das garnicht so einfach ist, erfuhr die Gaststubenbühne, die bereits zwei Keller-Lokale genauer unter die Lupe genommen hat. Bislang ohne Erfolg. So wurden im Kulturstammtisch-Kreis weitere Locations vorgeschlagen – vom ehemaligen Stadtmarketing-Büro neben der Stadtapotheke übers derzeit leerstehende Central-Gastro-Lokal bis hin zum Keller im Gugglberger-Haus oder eine Aufstockung der Zone. Vorgeschlagen wurde auch, einen Theatersaal beim Regionalbadbau mitzudenken. Kulturreferent Sebastian Feiersinger, seit heuer im Komma beschäftigt, wies nochmals auf die Möglichkeit hin, das Theatron zu nützen.
Wie feiert Wörgl das Jubiläum 75 Jahre Stadt?
Das Jubiläumsfest von 19.-21. Juni ist Dr. Günther Moschig zu wenig – er fragte nach, ob es noch andere Festformate gäbe, bei denen nicht nur die Traditionsvereine eingebunden sind. Wörgls Kulturkoordinator Andreas Winderl wies daraufhin auf eine Veranstaltung des Museumsvereines im Oktober im Komma Wörgl mit dem Fokus auf die Stadtgeschichte hin, mit Zeitzeugen-Interviews und historischem Foto- und Filmmaterial.
Zu den fixen Statements unter „Allfälliges“ zählt schon der „Stehsatz“ von Stadtbühne-Obmann Claus Moser: „Es gibt viel zu wenig Plakatierungsmöglichkeiten in Wörgl.“ Plakatflächen in Form von Plakatwänden oder Litfass-Säulen wünschen sich auch andere Kulturvereine. Kulturreferent Sebastian Feiersinger, der am Vortag noch den Wien-Marathon mit einer Zeit unter 4 Stunden absolvierte, meinte zum Wunsch nach mehr Plakatflächen: „Es gibt einen Ideenansatz, der möglicherweise in Umsetzung kommt.“
Nächster Kulturstammtisch im Juli
Der Wörgler Kulturstammtisch trifft sich das nächste Mal am Montag, 6. Juli 2026 um 19 Uhr in der Zone Kultur.Leben.Wörgl. Bis dahin werden Wünsche für das Ziel eines Kulturstammtisch-Ausfluges und Ideen für die Umsetzung des Wörgler Kulturpreises 2027 gesammelt.