Nach dem „Brave Art Projekt“ wird am Donnerstag, 25. Mai 2017 in der Galerie am Polylog in Wörgl die nächste Ausstellung „Triametral. Clay. Härting. Lohr.“ eröffnet. Was lösen Bilder des Schreckens im Betrachter aus? Was vermitteln sie über die Einsicht hinaus, dass der Mensch monströs ist? Mit dieser Zielsetzung gestaltete eine Künstlergruppe rund um Projekt-Initiator Wilhelm Lientscher die Ausstellung Brave Art Projekt von 19. bis 22. Mai 2017 in der Galerie am Polylog. Ausgehend vom Werk des spanischen Malers Francisco de Goya, der 1746 bis 1828 lebte, zeigen die Protagonisten des Projektes mit ihren Arbeiten Assoziationen und Vergleiche zur heutigen Zeit.
Die Idee zum Projekt kam Wilhelm Lientscher beim Besuch der Ausstellung Goyas im Münchner Künstlerhaus 2015, bei der 200 Radierungen mit Schreckensmotiven aus der Zeit der spanischen Inquisition, der französisch-spanischen Krieges sowie gesellschaftlicher Missstände gezeigt wurden. Der Mut des Künstlers, nicht selbst in die Fänge der Inquisition zu geraten, beeindruckte die Protagonisten des Brave Art Projektes, namentlich den Kriegsfotograf Christof Bangert, Andreas Berger von der Yellow Devil Company in Kufstein, den Bildhauer Georg Koch und die Maler Wilhelm Lientscher und Thomas Leo sowie den Filmemacher Günther Stotter.
Zur Eröffnung der Ausstellung steuerten die Akrobaten von „The Base“ eine Showeinlage samt imitiertem Stierkampf am Wörgler Stadtplatz bei. Mag. Günther Moschig erläuterte die kunsthistorische Bedeutung Goyas und Mag. Johannes Puchleitner stellte die Künstlergruppe vor. Die musikalische Umrahmung nahm Josef Rangger vor.
- Menschliche Abgründe zeigte die Ausstellung „Brave Art Projekt“ in der Galerie am Polylog.
- „Brave Art Raubtier Mensch“ von Wilhelm Lientscher.
- Goya versus Thomas Leo.
- Brave Art Projekt – Andreas Berger.
- Mit Bildern, Fotografien und Videoarbeiten zog die Künstlergruppe beim Brave Art Projekt Vergleiche mit Goya.
- Bei der Brave Art Projekt Vernissage v.l. Dr. Günther Moschig, Andreas Berger, Georg Koch, Thomas Leo, Initiator Wilhelm Lientscher, Mag. Johannes Puchleitner und Günther Stotter.
- Feurige Akrobatik-Show von „The Base“.
- Stefan Opperer von The Base in action.
- Beim Stierkampf von „The Base“ siegte nicht der Torero.
Nächste Ausstellung: „Triametral. Clay, Härting, Lohr“
Die nächste Ausstellung in der Galerie am Polylog präsentiert von 25. Mai bis 3. Juni 2017 drei Künstler: „Triametral. Clay, Härting. Lohr.“ Bei Triametral treffen drei sehr unterschiedliche Positionen treffen aufeinander. Gemeinsam ist ihnen nur die Verwendung fotografischer Techniken. Carsten Lohr erzeugt irreale Welten, indem er computergenerierte Fraktale mit Realfotografien verschmilzt. Kurt Härting destilliert in seinen naturalistischen Aufnahmen das „Reale“ und befreit es von Symbol und Imagination. James Clay spürt mit minimalen Eingriffen in Fotografien von Wolken der spielerischen Leichtigkeit des Barock nach und zeigt zudem einen Animationsfilm.
Eröffnung: Donnerstag, 25. Mai 2017, 18:00 Uhr
Öffnungszeiten:
Fr. 26.5. – 16:30-18:30
Sa. 27.5. – 10:00-13:00,14:00-16:00
Do. 1.6. – 16:30-18:30
Fr. 2.6. – 16:30-18:30
Sa. 3.6. – 10:00-13:00, 14:00-16:00
Weitere Informationen unter www.am-polylog.at