Sie treten selbstbewusst auf, spielen souverän, zeigen solistische Talente, moderieren ihr Konzert selbst und haben sichtlich Freude beim Musizieren – der Bruckhäusler Musiknachwuchs ist eine Klasse für sich. Nicht nur, weil es an der Volksschule die Bläserklasse gibt. Die Jugendmusikkapelle JUMU 2000 ist seit gut einem Vierteljahrhundert die „Kaderschmiede“ für die BMK Bruckhäusl. Beim Open-Air-Konzert in der Zone Wörgl am Samstag vor dem Vatertag begeisterte die Jugend in jeder Hinsicht das Publikum.
12 Kinder gehören aktuell der Bläserklasse im zweiten Jahr an. Was sie schon drauf haben, verblüffte so manchen Erwachsenen. Nach dem Show-Act beim Einzug vor der Bühne stellten sie selbst ihr Ensemble vor und bewiesen dann ihre musikalische Vielfalt – vom Soul City Blues über eine Reise in die Karibik mit dem Stück Trinidad bis zur Filmmusik Mission Impossible. Mit „Hons bleib do“ wurde das Publikum zum Mitsingen eingeladen und mit Power-Rock zum Mitklatschen bei „We will rock you“ und „Another one bites the dust“ animiert. Am Schlagwerk begleitete die aufgeweckte Schar Musikschuldirektor Harald Ploner, der die Bläserklasse Bruckhäusl seit Jahren leitet, und an der E-Gitarre Volksschuldirektor Gerhard Krigovsky.
Für die JUMU 2000 unter der Leitung von Bezirkskapellmeister Hannes Ploner war der Auftritt das Saisonabschlusskonzert vor der Sommerpause. Mit dem Zusammenspiel werden die JungmusikantInnen auf ihren Eintritt in die Bundesmusikkapelle vorbereitet. Ein Instrument zu Hause zu lernen ist eine Sache. Auf andere zu hören, den Anweisungen des Dirigenten folgen und sich ins Orchester einfügen will auch gelernt sein!
Und dass das schon hervorragend klappt, zeigte das abwechslungsreiche Programm, das mit dem flotten Circus Marsch eröffnet wurde. Nach der Young Fanfare moderierte die Jugend das Stück „Dresscode“ mit der Bemerkung an, dass „Vielfalt nicht nur bei der Kleidung spannend ist.“ Bei „Triumphant Trumpeters“ traten Lukas, Felix und Stefan als souveräne Solisten auf und mit einer Reise ins „Zauberland“ erschufen die JungmusikantInnen klingende magische Wesen. Mit sinfonischer Blasmusik ging´s weiter mit martialischen Klängen in „King of Level Cross“, bevor mit dem Song „Forget you“ Energie und gute Laune verbreitet wurde. Nach „Barbie Girl“ waren beim letzten Stück „Sax to the Max“ nochmals zwei junge Saxophon-Solistinnen gefordert, die ihren Auftritt bestens meisterten.








