27 wanderfreudige Mitglieder des Wörgler Pensionistenverbandes erkundeten am 5. März 2026 unter sachkundiger Führung von Prof. Martin Reiter, wohl der profundeste Kenner der Tiroler Geschichte, den Matzenpark bis hin zum Stöffelhäusl. Nachdem vieles über das Schloss Matzen, den Park und das Schloss Lipperheide erfahren wurde, ging die Wanderung vorbei an der Burg Lichtenwerth zum Inn.
Entlang des Flusses fielen unzählige Bäumen auf, die von Misteln regelrecht gefangen genommen wurden, aber auch das Werk des Bibers. Die Einkehr erfolgte dann im Stöffelhäusl in St. Gertraudi dass aber auf Reitherer Grund steht. Martin Reither erklärte die Geschichte des geschichtsträchtigen Stöffelhäusls. Dort wo sich noch vor gut 200 Jahren die Grenzen von Tirol und Salzburg am Geyerbach trafen, zwischen den Schlössern Matzen, Neumatzen, Lichtwehr und der Burgruine Kropfsberg, unmittelbar an der Diözesangrenze von Salzburg und Innsbruck, befindet sich das über 500 Jahre alte Stoffelhäusl. Auf historischem Boden ist es heute als geschichtsträchtiges Vermächtnis des einstigen Bergbaus am Reither Kogel und der Schiffahrt am Inn. Martina und Martin Reiter bewirteten die Wandergesellschaft mit einer Gerstsuppe, einem Schweinsbraten und zum Abschluss mit Apfelstrudel. „Herzlichen Dank an Prof. Martin Reiter und seiner Gattin Martina!“, schließt der PVÖ Wörgl seine Aussendung zum erlebnisreichen Ausflug.
Text: PVÖ/Wilhelm Maier

