Wörgls Zentrumsbaustelle verursachte mit dem Aushub für die doppelstöckige Tiefgarage und Technikräume im Untergrund ein entsprechendes Ausmaß an Erdbewegungen. Der Aushub landete auf einer neuen Aushubdeponie am Riederberg – auf der Riederwies westlich der stillgelegten Faulgasdeponie und der Aushubdeponie der Strabag.
Auf Anfrage teilte das Stadtbauamt Wörgl zu den „derzeit sichtbaren Erdbewegungen auf der Riederwies (Gstnr. 995/1 und 213/1)“ mit, dass „diese auf Basis eines rechtskräftigen Bescheids der Bezirkshauptmannschaft Kufstein (Abteilung Umwelt) vom 11.09.2025 erfolgen. Es handelt sich hierbei um die Errichtung und den Betrieb einer genehmigten Bodenaushubdeponie. Die vor Ort befindlichen Betonrohre dienen ordnungsgemäß der Versickerung; ein dauerhaft befestigter Platz ist nach unserem Kenntnisstand nicht vorgesehen. Die Flächen verbleiben weiterhin in der Widmung Freiland.“
Zu den in Bruckhäusl kursierenden Gerüchten über eine weitere Aushubdeponie zur Geländeauffüllung teilt das Amt mit, „dass weder der Gemeinde noch der Firma Gubert hierzu Informationen oder Anträge vorliegen.“ Da keine Verfahren anhängig seien, gäbe es aktuell auch keine Grundlage für eine Parteistellung oder eine Befassung des Gemeinderates.
„Wir nehmen Bedenken hinsichtlich der Verkehrs- und Staubbelastung in Bruckhäusl sehr ernst. Sollte es durch den Lieferverkehr zu einer übermäßigen Verschmutzung der Straßen oder des Umfahrungstunnels kommen, werden wir das Gespräch mit der Firma Gubert suchen, um zeitnahe Straßenreinigungen zu veranlassen“, teilt das Stadtbauamt Wörgl mit.







