Große Feuerwehr-Leistungsschau zum Jubiläumsfest

Sie bildet das Rückgrat der Zivilgesellschaft und ist nicht nur dann zur Stelle, wenn´s brennt oder Katastrophen aller Art hereinbrechen – die Freiwillige Feuerwehr Wörgl steht seit 150 Jahren für Sicherheit, Schutz und Hilfe. Zum Jubiläum zeigten die Ehrenamtlichen ihre „Power“ auch mit der Festabwicklung von 19.-21. Juni 2026 fürs „Triple-Jubiläum“ im Verbund mit 150 Jahre Stadtmusikkapelle und 75 Jahre Stadt mit Feuerwehr-Leistungsschau am Samstag. Zu danken stand beim gemeinsamen Festakt am Sonntag mit Festmesse und Fahrzeugsegnung im Mittelpunkt.

Bei sommerlicher Hitze und strahlendem Sonnenschein ging Wörgls Mega-Festwochenende ohne Zwischenfälle über die Bühne. Beeindruckend allein schon die auf dem Schopperfeld hinter dem Feuerwehrhaus aufgebaute Festwiese samt Festzelt mit Sitzplätzen für 1.300 Personen, Weißbier-Bars, „Abkühlungsstationen“ mit Liegestühlen und Plantschbecken, Schießstand der Schützengilde, dem Kinderspielgelände mit Hüpfburgen, Zielspritzen und Kistenklettern und dem Nasswettbewerbs-Areal.  Die freiwilligen HelferInnen waren für den Festaufbau eine Woche lang mit Teams von 40 bis 50 Leuten in zwei Schichten im Einsatz!

Bei der Fahrzeugausstellung am Samstag präsentierte die Feuerwehr Wörgl nebst liebevoll restaurierter Oldtimer auch ihre neuen Errungenschaften, darunter das erste in Tirol eingesetzte Bohrlöschgerät Drill-X: „Der Wasserkopf treibt den Bohrkopf, der sich durch Hausdächer, Stahltüren und Beton frisst und dabei kühlt und löscht.  In 20 Sekunden ist der Bohrer durch ein Holzdach“, schildert Kommandant Sebastian Prosch die Funktionsweise. Das neue Gerät verringert das Risiko für Feuerwehrleute. Es wurde ebenso wie ein Kofferanhänger für die Höhenrettungsgruppe, die für den ganzen Bezirk Kufstein bei Höhen- und Tiefenbergungen im Einsatz ist, sowie das neue Rüstlöschfahrzeug am Sonntag eingeweiht.

Mit imposanter Leistung wartet auch das Turbinenlöschgerät AirCore von Magirus auf. Im Grunde eine Schneekanone, die als Wasserwerfer bei Tiefgaragen- oder Instustriebränden wertvolle Dienste leistet: „Wasser kann bis zu 80 Meter weit, Sprühnebel bis zu 60 Meter weit geworfen werden. Mit dem Lüfter sorgt das für Kühlung. Solche Geräte waren zum Beispiel beim Recyclinghofbrand in Nussdorf-Debant im Einsatz. In der Minute werden 4.500 Liter Wasser befördert“, erklärt Prosch.

Bei der Fahrzeugausstellung präsentierte sich am Samstag auch die Bergrettung Wörgl-Wildschönau, die im Wörgler Feuerwehrhaus ihren Stützpunkt hat, sowie die Wörgler Rot-Kreuz Ortsstelle samt Suchhunde-Staffel.  Für Unterhaltung im Festzelt sorgten die Postmusikanten aus Hopfgarten, abends die Karolinenfelder aus Rosenheim.

Bevor mittags der Nassbewerb der Abschnitte Wörgl und Rattenberg startete, demonstrierte die Polizei mit einer  Vorführung die Arbeit mit Polizeihunden – bei Suchaufgaben ebenso wie beim Stellen von Personen.

Nassbewerb mit 18 Mannschaften

Beim Nassbewerb traten 18 Teams aus elf Feuerwehren im sportlichen Wettbewerb an, wobei bei der Bewertung des fingierten Löschangriffs nicht nur die Zeit, sondern auch fehlerfreies Arbeiten und das Alter der Teilnehmenden berücksichtigt wird. Die Gastgeber-Feuerwehr eröffnete mit einer von 3 antretenden Mannschaften aus ihren Reihen den Bewerb.

In der Wertung ohne Alterspunkte holte sich Brixlegg mit einer Bestzeit von 44,51 Sekunden bei null Fehlern mit 455,49 Punkten den Sieg, gefolgt von Oberau mit ebenfalls null Fehlern und einer Zeit von 46,95 Sekunden und 453,05 Punkten. Noch unter einer Minute blieb Brandenberg  mit 435,87 Punkten auf Platz 3 und mit null Fehlern absolvierte das Team Wörgl 3 den Parcours. In der Wertung mit Alterspunkten hatte Breitenbach-Kleinsöll mit einer Zeit von 54,74 Sekunden  und 455,26 Punkten die Nase vorn – gefolgt von St. Getraudi (436,84 Punkte) und Niederau (432,89 Punkte). Mit der Gast-Feuerwehr Strass schafften fünf Bewerb-Teams den Löschangriff unter einer Minute – trotz der Hitze! Alle anderen Teams blieben unter zwei Minuten, wobei den krönenden Abschluss des Bewerbs das Antreten der Abschnittskommandanten darstellte, natürlich angefeuert von ihren FeuerwehrkollegInnen: Mit einer Zeit von 79,49 Sekunden und 428,51 Punkten schlug sich das Team wacker und ergatterte im B-Bewerb den vierten Platz!

Festtag für drei Jubiläen

Im Sportzentrum Wörgl fanden sich am Sonntag zum Festakt anlässlich der drei Jubiläen 150 Jahre Stadtmusikkapelle und Freiwillige Feuerwehr sowie 75 Jahre Stadterhebung Wörgler Traditions- und Sportvereine, Abordnungen von 18 Freiwilligen Feuerwehren, der FF Albrechtice sowie der Feuerwehren von Wien und Melk,  und politische Mandatare aus Land und Stadt zum Festgottesdienst ein, der von Wörgls Pfarrprovisor Christian Hauser, Hopfgartens Pfarrer und Wörgls früherem Stadtpfarrer Theo Mairhofer sowie dem Priester Selvaraj Lazar zelebriert wurde.

Die Stadtmusikkapelle Wörgl umrahmte den Festakt, der mit dem landesüblichen Empfang und einer Ehrensalve der Sepp Innerkofler Standschützenkompanie im Stadion unter dem Kommando von Landesschützenmeister Manfred Schachner eröffnet wurde. Landeshauptmann Anton Mattle schritt mit Wörgls Bürgermeister Michael Riedhart, Landesfeuerwehr-Kommandant-Stellvertreter Hannes Mayr und Wörgls stellvertretenden Kommandanten Hannes Steinbacher die Formationen ab.

Wörgls Feuerwehrkommandant Sebastian Prosch begrüßte unter den Ehrengästen neben dem Landeshauptmann die Regierungsmitglieder Mario Gerber, Eva Pawlata und Cornelia Hagele, Bezirkshauptmann Dr. Kurt Berek, die Landtagsabgeordneten Sebastian Kolland und Christian Kovacevic, Bürgermeister Michael Riedhart sowie die Bürgermeister von Hopfgarten, Söll, Mariastein, Langkampfen, Kufstein, Kirchbichl, Angerberg, Angath und Itter, den Wörgler Gemeinderat  sowie hochrangige Feuerwehr-Vertreter aus Land und Bezirk.

Auf dem grünen Rasen wehten 30 Fahnen in den Reihen der Feuerwehren und Vereine. Zu den Mitwirkenden zählten Bergrettung, Rotes Kreuz, Kameradschaftsbund, die Schützengilden von Wörgl und Bruckhäusl, die Landjugend und die Kassettlfrauen, der Wörgler Krippenverein, der Musikantenhoagascht, Sportvereine wie der FC Bruckhäusl, die Turnerschaft Wörgl, der Schwimm-, Ski- und Boxclub.

„Eucharistie heißt Danksagung“, eröffnete Pfarrprovisor Christian Hauser den Gottesdienst, dessen Lesung die vielen verschiedenen Gaben, aber den einen Geist dahinter thematisierte. „Ihr seid das Salz der Erde, das Licht der Welt“, hieß es dann im Evangelium, gelesen von Theo Mairhofer. Pfarrprovisor Christian Hauser, der in seiner Predigt eine Zeitreise in die Lebensbedingungen im 19. Jahrhundert antrat, aus denen die Gründung von Feuerwehren und Vereinen resultierten: „Musik und Feuerwehr sind tragende Säulen und Orte des sozialen Miteinanders.“ Die Feuerwehr lege gemäß ihrem Leitspruch „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ ein Zeugnis christlicher Nächstenliebe ab. Zum Stadtjubiläum überreichte Hauser eine Skulptur des Heiligen Josef, Landespatron und „Ehrenamtsheiliger“ der Stadtführung: „Der Heilige Josef erinnert daran, dass alle, die scheinbar in der 2. Reihe stehen, bei Gott die Hauptrolle einnehmen“, so Hauser: „Dank und Anerkennung gebührt euch allen.“

150 Jahre Feuerwehr

„Als am 5. Oktober 1876 die Wörgler Feuerwehr gegründet wurde, hatte Wörgl rund 1.100 Einwohner. Die Zeit war geprägt von Brand- und Naturkatastrophen. In den Gründungsjahren bestand die Absicht, geordnete Verhältnisse zu schaffen und Verantwortung für die Bevölkerung in schwierigen Zeiten zu übernehmen – uneigennützig und freiwillig“, erinnerte Prosch an das nach wie vor gelebte Motto der Feuerwehr, die stets zur Stelle sei, Leben gerettet und Werte geschützt habe. Trotz aller technischer Weiterentwicklung komme es aber in erster Linie auf die Kameradschaft an: „Euer Engagement verdient höchsten Respekt und tiefe Dankbarkeit“, wandte sich Prosch an die FlorianijüngerInnen und bezog deren Angehörige ein: „Die Familien tragen das mit und unterstützen – sonst wäre eine erfolgreiche Feuerwehrarbeit nicht möglich!“

„Extremwetterereignisse und Brände zeigen immer wieder, wie wichtig die Feuerwehr und deren zeitgemäße Ausrüstung ist. Ohne Mannschaft wäre sie nutzlos“, erklärte Bezirksfeuerwehr-Kommandant Andreas Oblasser. Idealismus und geordnete Hilfeleistung sei auch angesichts der Herausforderungen der Zukunft gefragt – „wenn ganze Berge abrutschen und Wälder verbrennen“, und zu denen er auch die „Vollkaskomentalität“ vieler Zeitgenossen zählt. „Helfen ohne Wenn und Aber – das ist kein Beruf, das ist Berufung. Danke allen Idealisten für ihren unermüdlichen Einsatz und der Gemeinde für die Unterstützung“, so Oblasser, der aufs 150-Jahr-Jubiläum des Bezirksfeuerwehrverbandes heuer hinwies und sich bei der FF Wörgl für die Ausrichtung des Bezirksfeuerwehrtages bedankte.

„Die Feuerwehr Wörgl ist auch auf Bezirks- und Landesebene tätig und trägt wesentlich zur Verbesserung des Feuerwehrwesens in Tirol bei“, betonte Landesfeuerwehr-Kdt. Hannes Mayr, dankte für 150 Jahre Dienst an der Allgemeinheit und für die geleistete Jugendarbeit.

75 Jahre Stadt

„Zur Stadterhebungsfeier am 19. August 1951 empfing Wörgls Bürgermeister Pichler Bundespräsident Theodor Körner am Bahnhof. Am Festumzug beteiligten sich vor 30.000 Zuschauern 112 Gruppen“, leitete Bgm. Riedhart seine Festrede ein. Die Stadterhebung sei nach herausfordernden Jahrzehnten mit den Bombenschäden des 2. Weltkrieges mitten im Wiederaufbau ein Lichtblick gewesen. Ob Hochwasser oder Bombenfund, die Feuerwehr sei stets dabei.

Wörgl sei geprägt von Wachstum – demografisch ebenso wie wirtschaftlich. Als Herausforderungen sehe er die Integration, Sicherheit und leistbaren Wohnraum und bei der zu schaffenden Infrastruktur führte Riedhart das Regionalbad und die „neue Stadtmitte“ an, mit dem Zusatz: „Eine Uni würde uns auch gut tun.“ Riedhart dankte seinen Bürgermeister-Vorgängern, namentlich den anwesenden Herbert Strobl, Arno Abler  und Hedi Wechner und wünschte, dass „es uns weiter so gut geht und wir die Lebensqualität erhalten können.“

Gratulation vom Land Tirol

Im Namen des Landes gratulierte Landeshauptmann Anton Mattle „ganz herzlich zu den 3 Jubiläen – dahinter liegt vor allem Engagement.“ Es gäbe einen tieferen Hintergrund für deren Gründung vor 150 Jahren: „Wörgl hat sich zu einem Bahnknoten entwickelt. Mit dem Bau der Eisenbahn wurde die Feuerwehr Notwendigkeit für die Sicherheit.“ 150 Jahre Feuerwehr heiße 365 Tage 24 Stunden Hilfeleistung. Auch Mattle hob das Ehrenamt bei Musik und Feuerwehr hervor: „Ehrenamt ist immer Thema ganzer Familien.“

„75 Jahre Stadt – das war eine Zeit großer Umbrüche. Wörgl lag in Schutt und Asche, ist stark gewachsen. Das Stadtrecht unterstreicht Wörgls zentrale örtliche Aufgabe in seiner Verantwortung über die Gemeinde hinaus“, so Mattle. Die Stadtgemeinde stehe für Gemeinwohl und Gemeinschaft – beides entstehe nur durch das Zutun der Bevölkerung. Mattle wünschte, „gemeinsam die Herausforderungen der Zukunft zu meistern und unsere Heimat, das wunderbare Tirol zu gestalten.“

Nach dem Festakt im Sportzentrum formierte sich der Festumzug zum Festgelände, wo im Festzelt die Wörgler Stadtmusik schwungvoll zum Frühschoppen aufspielte. Zum Festausklang war nachmittags mit Franz Posch und seinen Innbrügglern gute Laune garantiert.

Text und Bilder: Veronika Spielbichler

Die Bergrettung hat ihren Stützpunkt im Wörgler Feuerwehrhaus und präsentierte am Samstag bei der Feuerwehr-Fahrzeugschau ihr Leistungsspektrum.
Fahrzeugausstellung der FF Wörgl: beim Feuerwehrfest wurde der gesamte Fuhrpark vorgestellt.
Auf der 30-Meter-Drehleiter im Korb in luftige Höhen aufsteigen – das konnten BesucherInnen im Lauf des Tages genießen.
Liebevoll restauriert: Wörgls Feuerwehr-Oldtimer.
Das Großtanklöschfahrzeug fasst 12.000 Liter und stellt große Mengen an Löschwasser mit leistungsstarker Pumpe zur Verfügung. Das Spezialfahrzeug wird sehr oft auch von auswärts angefordert.
„Oldtimer-Parade“ beim Feuerwehrfest.
Die Jungfeuerwehr war beim Kinderprogramm im Einsatz.
Kistenstapeln – ein Hit bei den Kids!
Beim Feuerwehrjubiläumsfest war auch für Unterhaltung für die jüngsten Gäste gesorgt.
Die Schützengilde Wörgl war mit ihrem Schießstand vor Ort.
Was wäre die Feuerwehr ohne Unterstützung der Familien? Auch beim Feuerwehrjubiläumsfest waren die Angehörigen im Einsatz!
Ab Mittag spielten die Postmusikanten aus Hopfgarten im Festzelt auf.
Sowohl Stadtmusikkapelle wie auch Feuerwehr bedankten sich bei den Sponsoren des Jubiläumsfestes – darunter die Wörgler Werbeagentur Haaser & Haaser, die sich mit diesem Banner bei den Einsatzkräften bedankte.
An der Einsatzkräfte-Fahrzeugausstellung beteiligte sich auch das Rote Kreuz Wörgl samt Hundestaffel.
Bei der Polizeihunde-Vorführung wurden unterschiedliche Einsatzbefehle demonstriert – wie hier das „Verbellen“.
Und auf Befehl beißt die Hündin auch richtig zu!
Die FF Wörgl stellte das erste Team beim Feuerwehr-Nassbewerb der Abschnitte Wörgl und Rattenberg, an dem sich insgesamt 11 Feuerwehren beteiligten.
Nach dem Startsignal zählt jede Sekunde – aber ebenso fehlerfreier Ablauf!
Zum Löschangriff bringt jede Feuerwehr ihr eigenes Material mit – beim Bewerb gilt es, die Pumpe zu aktivieren, zwei Leitungen zu legen und mit dem Wasserstrahl das Ziel zu treffen.
Vier Bewerter beobachten genau, ob alle Handgriffe richtig sitzen.
Die erste Zwischenzeit – wenn der Ansaugschlauch für die Pumpe im Wasserbecken eintaucht…
Die Stoppuhr hält an, wenn die Zielpunkte vom Wasserstrahl getroffen sind. Zum unterhaltsamen Aspekt trug auch die Moderation bei.
Bei der Fahrzeugausstellung wurde auch das neue Bohrlöschgerät und das Turbinenlöschgerät AirCore präsentiert.
Die FF Wörgl richtete das beeindruckende Festgelände auf der Wiese hinter dem Feuerwehrhaus ein – inklusive Zeltaufbau.

Zwei mit Blaulicht und Girlanden geschmückte Eingangsbereiche führten zum Festplatz, auf dem am Samstag die Feuerwehr ihre Ausrüstung präsentierte.

Zum Abschluss des Nassbewerbes traten die Feuerwehr-Kommandanten unter dem Kommando von Abschnittskommandant Armin Ungericht an.
Die Kommandanten waren mit vollem Einsatz dabei!
…. und schlugen sich wacker! Im B-Bewerb wurde der „Stockerl-Platz“ nur knapp verpasst.
Und danach gab´s eine Abkühlung für die ZuschauerInnen!
Aber nicht nur für die Gäste – Abkühlung bot nach der sportlichen Herausforderung der „Pumpen-Pool“….
… wer war noch nicht dran?….
… nicht jeder tauchte ganz freiwillig ein…
… aber eine Gaudi war´s schließlich für alle!
Bei der nachmittäglichen Hitze kam dann auch die Vorführung des Turbinenlöschgerätes zur richtigen Zeit!
Aufstellung zur Festmesse mit Fahrzeugsegnung im Sportzentrum Wörgl am Sonntag.
Am Festumzug beteiligten sich auch Sportvereine – die LeichtathletInnen der Turnerschaft Wörgl holten dafür die seit vielen Jahren nicht mehr verwendete Fahne aus dem Depot!
Die Stadtmusikkapelle Wörgl umrahmte den landesüblichen Empfang sowie die Feldmesse musikalisch – 30 Fahnenabordnungen – darunter 18 Freiwillige Feuerwehren – nahmen Aufstellung.
Die Sepp Innerkofler Standschützenkompanie bei einer der drei geschossenen Ehrensalven.
Bei der Defilierung: Landeshauptmann Anton Mattle, Bürgermeister Michael Riedhart, Landesfeuerwehrkommandant-Stv. Hannes Mayr und Wörgls Kdt.-Stv. Hannes Steinbacher.
Der Festgottesdienst wurde von Pfarrprovisor Christian Hauser, Pfarrer Theo Mairhofer und dem Priester Selvaraj Lazar zelebriert.
Die Fahrzeugsegnung beendete den Festgottesdienst.
Die Stadtmusikkapelle Wörgl führte den Festumzug vom Sportzentrum zum Festplatz beim Feuerwehrhaus an und spielte dann im Festzelt zum Frühschoppen auf.
Nachmittags unterhielten Franz Posch und seine Innbrüggler im Festzelt.
Glücklich über den gelungenen Festverlauf nach arbeitsreichen Tagen: Wörgls Feuerwehrkommandant Sebastian Prosch und seine Frau Maria Scharnagl-Prosch, Obfrau der Stadtmusikkapelle Wörgl.
Ohne Worte – Kommentar der Wörgler Schützen zu den Diskussionen um Geschlechterrollen in den Reihen der traditionellen Schützenkompanien…