Die Brixentaler Ache am Abend des 17. Juli 2021 im Bereich Mühlstatt. Foto: Spielbichler
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Millionenschäden nach Hochwasser

Rund 17 Millionen Euro Schaden allein im Infrastrukturbereich, private Elementarschäden dürften sich ebenfalls in Millionenhöhe bewegen – so lautete am Mittwoch, 21. Juli 2021 die erste Bilanz des Landes Tirol nach dem Hochwasser am vergangenen Wochenende. Festgestellt wurde auch, dass bestehende Schutzbauten  Siedlungsflächen vor größeren Schäden bewahrt haben.

Nach wie vor finden im Tiroler Unterland die …

Das Projektgebiet des Hochwasserschutzes im Mittleren und Unteren Unterinntal reicht von Terfens bis nach Angath und umfasst in Summe 20 Gemeinden, die nunmehr in zwei Wasserverbänden zur Planung und Errichtung der Schutzmaßnahmen organisiert sind. Foto: Land Tirol
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Wasserverbände im Unterinntal konstituiert

Mit der Konstituierung der beiden Hochwasserschutzverbände im Unterinntal ist der Hochwasserschutz nun Sache der Gemeinden. Sie sollen den Schutz von 3.700 Betriebs- und Wirtschaftsgebäuden und 280 Hektar Bauland entlang des Inn zwischen Terfens und Wörgl organisieren – mit 76 km Dämme und Mauern, sieben Retentionsräumen auf natürlichen Überflutungsflächen für 1,65 Milliarden Liter Wasser.

Beinahe zeitgleich haben …

Mit Kernbohrungen wird entlang der Brixentaler Ache im Hinblick auf das Hochwasserschutzprojekt des Wasserverbandes die Bodenbeschaffenheit und Grundwassersituation erkundet. Foto: Veronika Spielbichler
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Bohrungen entlang der Brixentaler Ache

Die Vorarbeiten für den gemeindeübergreifenden Hochwasserschutz an der Brixentaler Ache laufen. Im Gemeindegebiet von Wörgl betreffen sie auch das geplante Kraftwerk Egerndorf mit der Wasserfassung bei der bestehenden Pegelmessstelle Bruckhäusl und dem Krafthaus nahe der Grattenbrücke.

Im Brixental wurden im Abschnitt zwischen Hopfgarten und Wörgl die ersten Untergrunderkundungen für das geplante Hochwasserschutzprojekt gestartet. Die Bohrungen erkunden …

Die geplanten Dämme des Überflutungsbecken zwischen Radfeld und Kundl sind insgesamt 18 km lang und bis zu 8 m hoch - mittels eins-zu-eins-Modell weisen die Kritiker auf das riesige Ausmaß des vom Land geplanten Projektes hin. Foto: Hochwasserinitiative Wörgl
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Hochwasserschutz: alpinen Wasserrückhalt mehr einplanen

Am 16. Dezember 2020 startete mit einem Treffen mit Experten des Bundeswasserbauamtes in Innsbruck  ein Dialog zwischen BürgerInnen der Hochwasserinitiative Wörgl und Fachleuten vom Land über offene Fragen zum Thema „sinnvoller Hochwasserschutz oder untragbares Mega-Projekt im Unterinntal?“.

Dabei wurde einmal mehr untermauert, dass die Stadt Wörgl ihre betroffene Bevölkerung nicht mit einem fixen Damm gegen Hochwasser …

Pressekonferenz Hochwasserschutz-Bürgerinitiativen Juli 2020. Foto: Veronika Spielbichler
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Hochwasserschutz Bürgerinitiative Wörgl aktiv beim Land

Die Hochwasserschutz Bürgerinitiative Wörgl teilt mit, dass es ihr es gelungen ist, „mit den Verantwortlichen in der Landesregierung einen Dialog zu starten und mit den Wasserwirtschaftsexperten des Landes ein Treffen am 16.12.2020 in Innsbruck zu fixieren, um das Hochwasserschutzprojekt im Unterinntal nochmals zu diskutieren“. Dabei eingebracht werden Fragen zum vorliegenden Projekt und Forderungen nach Berücksichtigung …

Demo Hochwasserschutz-Initiative August 2015. Foto: Veronika Spielbichler
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Hochwasserschutz-Initiative drängt auf Dammbau

Die Wörgler Hochwasserschutz-Bürgerinitiative drängt auf den Bau des noch fehlenden Schutzdammes am Inn in Wörgl West und hat ihre Aktivitäten wieder verstärkt aufgenommen. Trotz einstimmigem Landtagsbeschluss und öffentlichem Versprechen des Landeshauptmannes fehlt der fixe Hochwasserschutz bis heute.

„Die Bürgerinitiative wird weiterhin auf die Verantwortlichen in der Landesregierung, auf die Beamten der Wasserbaubehörde und auf die Gemeindevertreter …

Um die Höhe des vom Land geplanten Hochwasserdammes im Bereich Radfeld/Kundl zu verdeutlichen, errichteten Projektgegner diesen "Schaudamm". Foto: Josef Auer jun.
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Hochwasserschutz: Alpinen Rückhalt ernsthaft prüfen

Über 40 Grundeigentümer und die Radfelder Gemeindeführung leisten weiter Widerstand gegen die vom Land forcierten Hochwasserschutz-Maßnahmen im Unteren Inntal. Radfeld legte gegen die Zwangsverpflichtung zum Beitritt zum Wasserverband 2019 Beschwerde beim Verwaltungsgerichtshof des Landes ein, das Verfahren läuft. Und der wehrhafte Bürgermeister Josef Auer wird nicht müde, Studien vorzulegen, die die Sinnhaftigkeit alpinen Wasserrückhaltes belegen …

Hochwasserschutz Pressekonferenz 30.7.2020 in Wörgl. Foto: Veronika Spielbichler
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Harsche Kritik an Tiroler Hochwasserschutz-Politik

Eine breite Front von Gegnern des vom Land Tirol favorisierten Hochwasserschutzes fürs Unterinntal formierte sich am 30. Juli 2020 in Wörgl und trat gemeinsam mit einer Pressekonferenz an die Öffentlichkeit. Harsche Kritik wurde dabei an den vorgelegten Plänen des Landes laut, denenzufolge große Flächen im Inntal als Wasserrückhaltezonen geflutet werden sollen. Das Land verweigere sich …

21 Hektar Bauland entlang der Brixentaler Ache sollen durch Dämme, Mauern und Retentionsräume vor einem 100-jährlichen Hochwasser geschützt werden. Der dafür notwendige Wasserverband hat sich konstituiert. © Land Tirol
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Wasserverband Brixentaler Ache konstituiert

Die Gemeinden und Infrastrukturträger wollen Schutz für 21 Hektar gewidmetes Bauland. Dazu hat sich der Wasserverband Brixentaler Ache konstituiert und seine operative Arbeit aufgenommen. Damit ist der Startschuss für die Umsetzung des gemeindeübergreifenden Hochwasserschutzprojekts im Brixental erfolgt, wie das Land Tirol mitteilt.

„Das Brixental hat die zerstörerische Kraft eines Hochwassers bereits mehrmals erlebt. Gemeinsam wollen wir …

Inn Hochwasser nach Schneeschmelze am 12. Juni 2019. Foto: Veronika Spielbichler
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Aus dem Wörgler Gemeinderat

Über den aktuellen Stand in Sachen Hochwasserschutz informierte Bgm. Hedi Wechner bei der letzten Wörgler Gemeinderatsitzung am 20. Februar 2020 und zeigte dabei Verständnis für den Wunsch der Gemeinde Radfeld, die Wasserzufuhr aus dem Oberlauf des Inns mehr zu berücksichtigen.

„Tatsache ist, dass der Wasserverband Unteres Unterinntal im Februar 2019 gegründet, aber nicht konstituiert wurde. Seither …